Twitters Problem in Deutschland und wie “PR auf Twitter” Twitter helfen kann

Posted by on Februar 20, 2009 at 2:07 pm.

Ich zucke immer wieder zusammen, wenn ich in den Medien etwas über Twitter lese oder sehe. Da kommen so Aussagen wie „Wer schwatzhaft ist [...], der twitter bestimmt schon“ (Anmoderation RTL Nachtjournal) oder es wird getitelt: „Plappern im Netz“ und dabei (zu Recht) gefragt, ob Aussagen wie “Koche heute das erste Mal einen Schweinebraten, drückt mir die Daumen!” relevant sind (Heise online). Und immer wieder Obama und die Notwasserung im Hudson River! Okay, ab und zu wird auch auf Thorsten Schäfer-Gümbel verwiesen, der es Obama gleich machen wollte. Puhhh…

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Twitter (in Deutschland) hat ein Problem!

Twitter (in Deutschland) hat ein Problem! Es gibt offensichtlich keinen relevanten Content! Zumindest keinen offen sichtlichen. Mir tut das immer wieder in der Seele weh, weil das ein Licht auf Twitter wirft, das so gar nicht der Vielfalt dessen entspricht, was Twitter tatsächlich ist – oder sein könnte. Und so läuft Twitter Gefahr, dass der aktuelle “Hype” weitgehend verpufft, oder sogar kontraproduktiv ist. Menschen, die jetzt zu Twitter gehen, können sich zwar einfach anmelden, sitzen aber dann erst einmal vor einer leeren Seite. Oder sie schauen sich den „Public Feed“ an und sind entsetzt über die gesammelten Belanglosigkeiten. Und sie haben Recht mit ihrem Entsetztsein. So einfach wie Twitter heute erscheint, so schwierig ist die tatsächliche Verwendung. Man muss Erfahrung im Netz haben und kreativ sein. Wer heute auf Twitter geht, wendet dieser wunderbaren Welt leicht wieder den Rücken zu und bildet sich eine Meinung, die – so ist das heute – nur langsam wieder revidiert wird. Und so bliebe Twitter ein Dienst für Insider, für Menschen, die wissen, wo sie den relevanten Content finden, für die Informations-Avantgarde, die sich ohnehin schon in der Blogosphäre bewegt, und die dort ihren persönlichen Newsfeed mit immer neuen Content speisen kann. Ach wäre das schade.

Ausweg „Twihoo“ ?

Es gibt – so zumindest erscheint es mir zum jetzigen Status – nur zwei Möglichkeiten aus dem Dilemma. Möglichkeit eins ist ein Verzeichnis mit qualifiziertem Content. Nennen wir es einfach „Twihoo“. Hier werden Twitterer erfasst und kategorisiert, die einigermaßen verlässlich für einen bestimmten Content stehen. Koch-Tweets, Social-Media-Tweets, News-Tweets, Fußball-Tweets usw. Auf diese Art und Weise könnten sich viele „Profi-Twitterer“ positionieren, es entstünden vielleicht Geschäftsmodelle, die es den Profi-Twitterern ermöglichen, den Content zu finanzieren, das ganz System würde anfangen sich besser zu drehen. Twihoo wäre eine erste Anlaufstation für den Newbie, und dann kann er noch die Tweets seiner Freunde und Bekannten abonnieren. So würde der persönliche Tweet-Feed tatsächlich zu dem, was immer so schön gepriesen wird: Nämlich eine einzigartige Mischung aus „Persönlichenachrichten-Ticker“ und  „persönlichem Nachrichtenticker“. Man ist ja immer wieder überrascht, wie schnell die „neue New Economy“ reagiert, vielleicht gibt es ja bald so etwas. Falls jemand das machen will: Ich bin gerne dabei.

Können es die „Corporate Twitter Accounts” richten?

Eine Alternative wären Corporate Twitter Accounts. Richtig. Corporate Twitter Accounts können Twitter massiv nach vorne bringen. Manche eingefleischte „Social Media Relationists“ werden bei dem Gedanken sicherlich aufschreien: „Um Gottes Willen! Bloß nicht. Twitter muss sauber bleiben, wir wollen keine PR und keine Werbung“. Recht haben sie. Jedenfalls, wenn man als „PR“ das zugrunde legt, was lange Zeit als PR verstanden wurde. Nämlich Beeinflussung, „P“ausenlos „R“eden, aufdrängende Selbstbeweihräucherung – also quasi das Pendant zu all den privaten irrelevanten Nachrichten. Nur: Unternehmen haben potenziell nicht nur irrsinnig viel zu sagen, sie haben auch – zumindest theoretisch – die Ressourcen, diesen Content gut zu produzieren. Ich denke da nicht nur an „Fast Moving Consumer Goods“, deren Themenpotenzial begrenzt ist (Klopaier-Tweets?), sondern an alle kommerzielle Vereinigungen: Was für ein Potenzial hätte beispielsweise ein Bayern-München-Trainings-Tweet, über den (live!) die aktuellen Trainingseinheiten des Bayern-München kommuniziert werden?

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Das (nutzenstiftende) PR-Potenzial von Twitter

“Corporate Twitter Accounts“ können weit mehr leisten, wenn die Verantwortlichen (PR-Leute?) die Besonderheiten von Twitter verstehen und konsequent anwenden. Die „Magie“ von Twitter sind zwei Faktoren: Einerseits die „Echtzeit-Beteiligung“ (quasi die textbasierte Webcam) und andererseits die „persönliche Quelle“. Diese beiden Faktoren machen Twitter zum einzigartigen Kommunikationsinstrument. Es gibt derzeit keine Form der Kommunikation, die so einfach und direkt so viel „Authentizität“ vermitteln, so viel „Insights“ transportieren und so direkt „Persönlichkeit“ (= Branding) kommunizieren können wie Twitter. Wenn Unternehmen das im Detail verstehen, dann werden sie twittergerechten Content produzieren, dann schaffen sie für den User einen echten Mehrwert.

Ein sinnvoller Corporate Twitter Accounts am Beispiel von T-Mobile

Die Vision wäre, dass Unternehmen, die etwas interessantes zu sagen haben (und das haben alle, wenn man es richtig anpackt), Twitter intelligent in ihre Kommunikation integrieren. Okay, es müssen ja nicht „alle“ sein, aber wenigstens ein paar Bigbrands wären schon mal ein Anfang. Nehmen wir mein liebstes Beispiel T-Mobile und den Launch des G1. Ich mag dieses Beispiel, weil es so nah dran ist. Das G1 ist ja quasi ein „Twitter-Handy“. Heute gibt es einen (damit meine ich auch: „nur einen“) Twitter-Account zum G1 von T-Mobile. Und es gibt eine ziemlich aufwändige Microsite. Beide sind jedoch nicht verbunden, und der Twitter-Account scheint einzuschlafen (ein Eintrag in den letzten 11 Tagen). Möglicherweise traut T-Mobile Twitter noch nicht, und möglicherweise sieht T-Mobile das Thema auch vor allem aus der Perspektive der Reichweite und hält Twitter deswegen (zu Recht) für irrelevant. Liebes T-Mobile, bitte verzeiht mir, wenn ich hier kritisiere, aber das Biespiel liefert einfach so viel Stoff für Optimierung.

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Ein strategischer, mediengerechter Einsatz von Twitter für T-Mobile könnte bedeuten, dass sie (mehrere!) Twitter-Accounts einrichten, welche die persönliche Perspektive der für das G1 verantwortlichen Personen vermitteln (und dadurch Nähe schaffen) und/oder die inhaltliche Insights geben (und dadurch Informationen geben, die man sonst nicht bekommt), und/oder die als erstes und direkt über Twitter kommuniziert werden (und so dem Twitter-Leser einen Geschwindigkeitsvorteil verschaffen). Denkbar sind auch kurze nützliche Informationen (Tipps?), die weder direkt das eine noch das andere erfüllen, aber für den einen oder anderen User Zusatzinformationen geben. Mehrere Twitter-Channels sind dabei fast Pflicht, um seine Kunden (oder Interessenten) gezielter anzusprechen und so den Mehrwert zu erhöhen. Ich persönlich habe *keinerlei* Zweifel, dass das für T-Mobile einen ganz erheblichen kommunikativen Mehrwert schafft: Kundenbindung, Fürsprecher, Imagewandel, Reichweite, Influencer gewinnen und und und.

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Twitter Accounts aktiv kommunizieren!

Entscheidend ist aber, dass T-Mobile alle diese Feeds kommuniziert. Natürlich ist Reichweite nicht alles auf Twitter – aber sie hilft! Twitter auf der Website zu kommunizieren ist Pflicht – und warum nicht auch über Flyer in ihren T-Punkten? Oder mit auf den Plakaten, die ja aktuell überall präsent sind? T-Mobile würde einen neuen (direkten) Kanal zu aktuellen und möglichen Kunden eröffnen. Und auf diese Art und Weise würde ein Newbie sofort über einen für ihn interessanten Content in Twitter einsteigen. Und wenn er dann von t-mobile.de zu Focus.de surft und dort einen zweiten Twitter-Hinweis sieht, hat er schon zwei relevante Feeds. Und so weiter. Wenn (alle) Unternehmen, die nur irgend etwas interessantes zu sagen haben, Twitter nutzen und Twitter aktiv kommunizieren, wird es wohl weder ein Reichweiten- noch ein Content-Problem geben. Und dann dockt sich das Twitter-Verzeichnis sozusagen direkt an die Websiten an: Jede Website (die ja leicht zu finden sind), verweist dann auf den entsprechenden Twitter-Account. So ist es bei RSS ja auch.

Gut Ding braucht gut Weile – aber haben wir die Zeit?

Klar. Die Mühlen mahlen langsam. Wie lange hat es gedauert, bis Unternehmen verstanden hatten, das sie im Internet präsent sein müssen. Ich würde schätzen 10 bis 15 Jahre. Wenn das bei Twitter genau so lange dauert, ist Twitter möglicherweise schon gar nicht mehr da. Wir wissen es nicht. Das Schöne ist: Für Twitter braucht man eigentlich nur ein kluges Konzept. Die Technik ist da. Es braucht keinerlei Investitionen. Es braucht keine Zeit. Wer weiß, was er zu tun hat, kann sofort loslegen. Ich persönlich hoffe, dass die ersten Unternehmen in Deutschland rasch anfangen zu verstehen, dass Twitter eine ganz besondere Chance bietet. Das Risiko ist gering. Und man kann sich sehr progressiv und modern aufstellen. Die Zeit ist günstig wie nie – jetzt wo Twitter quasi in allen Medien ist. Ich persönlich werde mich jedenfalls dafür einsetzen, dass Unternehmen in die Lage kommen, Twitter wirtschaftlich und mit hohem Nutzen einzusetzen – für ihr Unternehmen und die Bevölkerung gleichermaßen.

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  • partyy

    “Corporate Twitter Accounts“ können weit mehr leisten, wenn die Verantwortlichen (PR-Leute?) die Besonderheiten von Twitter verstehen und konsequent anwenden. Die „Magie“ von Twitter sind zwei Faktoren: Einerseits die „Echtzeit-Beteiligung“ (quasi die textbasierte Webcam) und andererseits die „persönliche Quelle“. Diese beiden Faktoren machen Twitter zum einzigartigen Kommunikationsinstrument. Es gibt derzeit keine Form der Kommunikation, die so einfach und direkt so viel „Authentizität“ vermitteln, so viel „Insights“ transportieren und so direkt „Persönlichkeit“ (= Branding) kommunizieren können wie Twitter. Wenn Unternehmen das im Detail verstehen, dann werden sie twittergerechten Content produzieren, dann schaffen sie für den User einen echten Mehrwert.

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  • http://www.talkabout.de MirkoLange

    @partyy Der Artikel ist doch schon 2 Jahre alt!

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  • partyy

    Ich beschu00c3u00a4ftige mich zu Zeit intensiv mit dem Thema UN twitter.

    Was mich allerdings besonders interessiert, ist die Zahl aktiver Nutzer in deutschland. Kannst du mir sagen woher die 5000 kommen?

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  • partyy

    wichtiger fu00c3u00a4nd ich erst mal, dass twitter uns die mu00c3u00b6glichkeit einrichtet, gruppen von followings einzurichten. bislang sehe ich mich gezwungen, die geschwu00c3u00a4tzigen tweets einfach wieder zu entfernen, was im sinne der durchaus wu00c3u00bcnschenswerten reziprozitu00c3u00a4t von follower und followings unglu00c3u00bccklich ist.

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  • partyy

    ichtig. Das Mitteilungsbedu00c3u00bcrfnis ist gewaltig. Das ku00c3u00b6nnen wir auch nicht u00c3u00a4ndern. Aber wir ku00c3u00b6nnen – zumindest sehe ich das als Kommunikationsberater so – Unternehmen dabei helfen, sich “richtiger” mitzuteilen. Und das “richtiger” bedeutet: Weniger aufdringlich, dafu00c3u00bcr authentischer, deutlich segmentierter, mehr Mehrwert und so, dass der User entscheiden kann, was er will.

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  • JesseNorton

    Twihoo wäre eine erste Anlaufstation für den Newbie, und dann kann er noch die Tweets seiner Freunde und Bekannten abonnieren. So würde der persönliche Tweet-Feed tatsächlich zu dem, was immer so schön gepriesen wird: Nämlich eine einzigartige Mischung aus „Persönlichenachrichten-Ticker“ und „persönlichem Nachrichtenticker“. Man ist ja immer wieder überrascht, wie schnell die „neue New Economy“ reagiert, vielleicht gibt es ja bald so etwas. Falls jemand das machen will: Ich bin gerne dabei.

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    Richtig. Das Mitteilungsbedürfnis ist gewaltig. Das können wir auch nicht ändern. Aber wir können – zumindest sehe ich das als Kommunikationsberater so – Unternehmen dabei helfen, sich “richtiger” mitzuteilen. Und das “richtiger” bedeutet: Weniger aufdringlich, dafür authentischer, deutlich segmentierter, mehr Mehrwert und so, dass der User entscheiden kann, was er will. Meine These: Gute Kommunikation über Twitter bietet all das. Das Wichtigste: *Du* kannst ihr *jederzeit* entgehen – einfach defollowen. Und genau das zwingt ja die Unternehmen, besser zu werden. Denn sie wissen: Wenn sie es schlecht machen, bist du weg.
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    Und so wirklich böse bin ich manchmal nicht, daß Dienste wie Twitter von anderen Unternehmen nur müde belächelt werden. Daß man mit Kunden und anderen noch oder wieder normal kommuniziert, scheint eine Ausnahmeerscheinung zu sein – um so leichter fällt es, Kunden zu verblüffen. ;-)
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    Hallo Mirko,

    für mich waren als “Frischling” bei Twitter viele spannende neue Einsichten in Deinem Beitrag – DANKE!

    Ich bin dank der “Safttante” ;-) hier in Deinem Blog gelandet und finde es einfach genial, wie schnell und was sich für “Info-Netze” bilden …!

    Werde mich jetzt mal in mein Twitter-Fachbuch vertiefen und weiteres Neuland erobern :-)

    Herzliche Grüße aus Düsseldorf, Ulrike

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    • http://mirkolange mirkolange

      Dann viel Freude :-)

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  • http://mirkolange mirkolange

    Hallo Skorvo,

    Was ist “UN twitter”?

    Die Zahl der 5.000 kommt aus einer Schätzung und aus ein paar gesammelten Aussagen. Ich habe aber jetzt noch mal etwas geprüft, und würde dann doch eher von “gut 10.000″ sprechen.

    Man kann nämlich über einen Trick bei TwitterCounter nach Anzahl der Tweets sortieren und dann die Nr. 10.100 aufrufen (http://twittercounter.com/pages/tweets&time_zone=Berlin&start=10000). Die hat aktuell 63 Tweets. Danach würde ich sagen wird es schon eher dünn, und es ist wahrscheinlich, dass die, die danach kommen “eher passive Twitterer” sind. Und man muss berücksichtigen, dass TwitterCounter nicht “deutsche Twitterer” anzeigt, sondern Twitterer in der “Zeitzone Berlin” – und die geht ja von Norwegen bis nach Südafrika (so ungefähr wenigstens).

    Beantwortet das die Frage?

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  • @skorvo

    Hi mirkl,
    Sehr interessanter Beitrag – vielen dank!

    Ich beschäftige mich zu Zeit intensiv mit dem Thema UN twitter.

    Was mich allerdings besonders interessiert, ist die Zahl aktiver Nutzer in deutschland. Kannst du mir sagen woher die 5000 kommen?

    Tobi

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  • http://mirkolange mirkolange

    Liebe Kirstin,

    danke für den ausführlichen Beitrag. Wie ja schon bei Twitter gesagt, findeich es hoch anerkennenswert, was Ihr beim Saftblog leistet. Das ist übrigens regelmäßig ein Beispiel von mir für ein gelungenes Blog in meinen Vorlseungen an der BAW.

    Unter dem Strich finde ich es einfach schade, dass Ihr beispielsweise “nur” 700 Follower habt. Das ist schon eine irre Leistung, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland nur etwas 5.000 aktive Twitterer gibt. Aber jetzt stelle Dir mal vor, es gibt irgendwann 5 Mio. Twitterer.

    Der Beitrag oben versucht ja nur Wege aufzuzeichnen, wie Twitter “Mainstream” werden kann. Dafür braucht es natürlich noch mehr. Aber aus meiner Sicht muss das mit dem Content dringend gelöst werden. Denn darum geht es ja schließlich um Twitter. Und eben nicht um eine Diskussionsrunde aus vielen kleinen Grüppchen. Finde ich jedenfalls.

    Viel Erfolg!

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  • http://www.saftblog.de Kirstin (@safttante)

    Also zunächst mal die – wie ich finde – wichtige Mitteilung, daß ich Deine Seite fand, weil Du Dich bei twitter mit jemandem unterhalten hast, dem ich folge. :-)

    Das was Du beschreibst, vorallem in Bezug auf Corporate Twitter, erinnert mich an die Diskussion, ob Corporate Blogs ihre Daseinsberechtigung haben und ob dieser Trend in Deutschland zunehmen oder abebben wird.

    Ich gebe zu, daß ich mit Twitter anfänglich auch so meine Probleme hatte, aber jetzt nach einigen Monaten intensiverer Nutzung bin ich einfach nur begeistert. Es fühlt sich eigentlich wie beim Bloggen an. Es geht um Reputation, wenn wir an den Sinn für Unternehmen denken. Wie beim Bloggen, beim Kommunizieren – völlig egal, ob das online oder offline stattfindet, geht es darum den Draht zu möglichen Konsumenten zu finden und das funktioniert mit klassischer PR nun mal nicht mehr – wegen der Übersättigungsproblematik. Und so wie es funktioniert – nämlich nur, wenn man auf Augenhöhe kommuniziert, macht es eigentlich auch viel mehr Spaß und ist viel entspannter. Ich kann nicht verstehen, warum Menschen privat am Essenstisch mit ihren Freunden anders reden über ihr Unternehmen, als sie das in der Öffentlichkeit tun. Positive und negative Wirkungen gibt es in beiden Fällen, mit dem Unterschied, daß es sicher im Internet schneller Verbreitung findet, falls es um relevante Informationen geht. Mich macht das extrem glücklich, weil es mir eh schwer fällt, anders zu kommunizieren, als mir der Schnabel gewachsen ist. Und die positiven Effekte überwiegen eindeutig – das zeigen mir unsere Erfahrungen.

    Man sollte die einfachen Dinge nicht vergessen, so was wie “Wie man in den Wald hineinruft,…” usw. dann kann eigentlich nichts schief gehen. Wenn man offen kommuniziert, sind auch Fehler u.ä. überhaupt kein Problem. Also, ich kann nur sagen, ich liebe diese neuen Möglichkeiten – auch privat, als Mensch. Denn es ist ja nicht nur Output – sondern man bekommt jede Menge Input. So viele Informationen, die einem helfen, die bilden und den Horizont erweitern. Also – ich bin und bleibe begeistert und ich freue mich auf alles, was in dieser Hinsicht noch kommt.

    Und so wirklich böse bin ich manchmal nicht, daß Dienste wie Twitter von anderen Unternehmen nur müde belächelt werden. Daß man mit Kunden und anderen noch oder wieder normal kommuniziert, scheint eine Ausnahmeerscheinung zu sein – um so leichter fällt es, Kunden zu verblüffen. ;-)

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  • http://mirkolange mirkolange

    Hallo Niels,

    Richtig. Das Mitteilungsbedürfnis ist gewaltig. Das können wir auch nicht ändern. Aber wir können – zumindest sehe ich das als Kommunikationsberater so – Unternehmen dabei helfen, sich “richtiger” mitzuteilen. Und das “richtiger” bedeutet: Weniger aufdringlich, dafür authentischer, deutlich segmentierter, mehr Mehrwert und so, dass der User entscheiden kann, was er will. Meine These: Gute Kommunikation über Twitter bietet all das. Das Wichtigste: *Du* kannst ihr *jederzeit* entgehen – einfach defollowen. Und genau das zwingt ja die Unternehmen, besser zu werden. Denn sie wissen: Wenn sie es schlecht machen, bist du weg.

    Und wer entscheidet bei Twihoo? Zwei Modelle: Entweder wie bei dem anderen “..hoo” in den Anfangszeiten: Es wird ein redaktionell geführtes Verzeichnis. Oder Modell Wikipedia, in dem die User die Vorschläge machen, diese von einem Team an freiwilligen (formal) gesrüft werden und sie dann irgendwann freigeschalten werden. Das ist ein mehrfach bewährtes Vorgehen.

    Und ja: Bei Twitter fehlt technisches einiges. Das kommt irgendwann, hoffentlich.

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  • http://www.lomu.net nbo

    natürlich ist twitter eine hervorragende zielscheibe für kulturpessimisten. man sollte es sportlich nehmen.

    aber corporate twitter accounts? das mitteilungsbedürfnis von unternehmen ist doch jetzt schon so gewaltig, dass man ihm kaum entgehen kann. und was steht dann auf 140 zeichen anderes als ein verweis auf eine professionell produzierte mitteilung?

    twihoo klingt schon interessanter. aber wer entscheidet dann aufgrund welcher kriterien, wer in twihoo auf welcher position erscheint?

    wichtiger fänd ich erst mal, dass twitter uns die möglichkeit einrichtet, gruppen von followings einzurichten. bislang sehe ich mich gezwungen, die geschwätzigen tweets einfach wieder zu entfernen, was im sinne der durchaus wünschenswerten reziprozität von follower und followings unglücklich ist.

    s.a. mein TR-blogeintrag:
    http://www.heise.de/tr/Die-zwitschernde-Verweismaschine–/blog/artikel/126840

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    • http://www.storobin.com/family.html Ny Divorce Lawyer

      Richtig. Das Mitteilungsbedürfnis ist gewaltig. Das können wir auch nicht ändern. Aber wir können – zumindest sehe ich das als Kommunikationsberater so – Unternehmen dabei helfen, sich “richtiger” mitzuteilen. Und das “richtiger” bedeutet: Weniger aufdringlich, dafür authentischer, deutlich segmentierter, mehr Mehrwert und so, dass der User entscheiden kann, was er will. Meine These: Gute Kommunikation über Twitter bietet all das. Das Wichtigste: *Du* kannst ihr *jederzeit* entgehen – einfach defollowen. Und genau das zwingt ja die Unternehmen, besser zu werden. Denn sie wissen: Wenn sie es schlecht machen, bist du weg.

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