Wie baut man sich eine eigene Twitter-Interessen-Community auf?

Posted by on Mai 21, 2009 at 9:27 am.

Mich hat ein Freund heute gefragt,wie er denn in Twitter einsteigen könnte. Er wolle dort interessante Leute finden, die sein Hobby “Motorrad fahren” mit ihm teilen und mit denen in Austausch kommen. Ich habe ihm daraufhin einfach mal so runtergeschrieben, was ich ihm empfehle, wie ich vorgehen würde. Nun ja, und ganz entsprechend meiner mir innewohnenden (deutschen?) Gründlichkeit (“I want it all, I want it now”) ist da fast schon ein kleines Handbuch draus geworden.

Und dann kann ich es ja gleich auch hier posten, dachte ich mir, vielleicht finden das ja auch andere nützlich. Anders als mein sonstiger Fokus geht es hier allerdings nicht um “Corporate Social Networking”, sondern um “Private Social Networking”. Das meiste gilt aber analog. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem, dass der Twitter-Account für etwas Bestimmtes steht: Ein Thema! Je eindeutiger das Versprechen ist, desto leichter ist es, andere Menschen zu interessieren. Das ist Lektion 1 im Marketing/Branding, und das gilt auch im privaten Bereich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie/ihr unten in den Kommentaren noch weitere Ideen habt, wenn der ein oder andere Tipp vielleicht doch nicht so empfehlenswert ist, oder ob es noch weitere Aspekte gibt. So entsteht vielleicht wirklich eine kleine Anleitung, die es jedem Einsteiger in Twitter leichter macht, Spaß an Twitter zu finden. Das wäre doch schön :-)

Also dann mal los, hier die entscheidenden Punkte aus meiner Mail an Tobias S. aus M.

Update: Vielleicht muss ich es Tobias noch mal ausdrücklich sagen (habe noch kein Feedback): Die Liste hier heißt nicht dass er (oder jemand anderes) alles machen muss. Eines ist besser als keins. Und zwei besser als eins. Usw. Und wenn jemand Spaß an allem hat, kann er auch alles machen. Mir macht ja sowas Spaß :D Aber wenn jemand das so macht, als ob er eine bittere Medizin schlucken müsste, dann kann er es auch ganz lassen :-) (Danke für die Anregung an Christian)


Schritt 1: Eigenen Tweet zu einem Thema vorbereiten

  • Wenn Du noch keinen Account hast, melde Dich in Twitter an und wähle als Twitter-Namen einen themengerechten Ausdruck, z.B. “Superbiker” oder “Roadrunner”, wenn das passt :-)
  • Gib dann im Reiter “Account” bei Name Deinen echten Namen an und auch Deine echte Location.
  • Gestalte Deinen Twitter-Account optisch themengerecht, insbesondere stelle unter “Design” ein entsprechendes Hintergrundbild ein. Das Hintergrundbild ist enorm wichtig, wenn Du selber grafisch nicht so talentiert bist, bitte jemanden, der das gut kann, um Hilfe. Ich persönlich halte es für keine gute Lösung, fertige Hintergrundbilder zu verwenden. Das sollte ein authentisches, persönliches sein. Wer Anregungen sucht: Auf Flickr gibt es tausende Beispiele für Twitter-Hintergründe.
  • Passe die Farben unter “Design” dem Hintergrundbild optisch an.
  • Stelle unter “Picture” ein gutes persönliches Bild ein, das Deinem Thema entspricht: wenn es ein „nettes” Thema ist, ein nettes Bild, wenn es darauf ankommt „cool” zu sein, auch ein „cooles” Bild. Aber verwende nie ein Sachbild oder ein abstraktes Bild. Nimm bitte auch ein Porträt, wo man Dein ganzes Gesicht sieht (oder zumindest einen großen Ausschnitt). Ganzkörperbilder sind nicht geeignet – man sieht nix mehr drauf.
  • Fülle die Bio gut aus, achte darauf, das die Begriffe dabei sind, für die Du Interessenten gewinnen willst (in Deinem Fall z.B. „Motorrad”, vielleicht aber auch „BMW” oder „Touren”, vielleicht auch „Supersportler”.)
  • Überlege Dir, was für einen Link Du in die Bio setzen willst. Wenn Du über ein privates Thema twitterst, solltest Du auch auf eine private Seite verlinken: Ein privates Blog, eine privat erstellte Website (z.B. mit www.jimdo.com), genauso möglich ist ein Link auf eine Picasa-, Flickr- oder YouTube Seite oder eine Myspace Account. Wenn gar nichts geht, nimm Dein Xing-Profil, achte aber darauf, dass dann im Xing-Profil auch das spezielle private Thema auftaucht.


Schritt 2: Twitter Stream mit gutem Content füllen

  • Poste mindestens 20 gute, interessante Tweets zu dem Thema: Links, Tipps, Ideen, worüber Du dich gefreut hast, etc. Hier ist wichtig, dass diese Links Deine spezielle Persönlichkeit vermitteln und was Du zu dem Thema zu sagen hast.
  • Solange sich die Tweets auf das Thema beziehen und „aus dem Herzen” kommen, gibt es keine „belanglosen Tweets”. Wenn Du einen Motorrad-Twitter machst, ist z.B. ein Tweet „Ach, ich liebe den Geschmack von warmem Motoröl” alles andere als belanglos, sondern zeigt, was für ein Typ Du bist. Wichtig ist nur, dass es im Kontext bleibt.
  • Ab und zu gehen auch Tweets über andere persönliche Bereiche („Hmmm, ich mag Vanillepudding mit Salami-Stücken”), aber wenn die weder eindeutig lustig oder wichtig sind, noch mit deinem Thema zu tun haben, würde ich die nur ganz selten einstreuen.
  • Überlege, wie Du Dein Thema noch facettenreicher darstellen kannst. Nutze alle Möglichkeiten im Web um das multimedial und multifunktional zu transportieren. In Deinem speziellen Fall: Vielleicht gibt es im Web eine Anwendung, bei der man persönliche Motorrad-Touren einstellen kann? Geht so etwas vielleicht bei „My Google Maps”? Wenn es das gibt, erstelle dort Deine Lieblingstouren und poste auf Twitter die Links dahin. Andere können Präsentation in Slideshare erstellen und posten.
  • Wenn Ihr auf Euren Touren Bilder macht, lege noch einen Flickr- oder Picasa-Bilder-Channel an und stelle Fotos von Deinem Hobby dort ein. Du kannst dann in Twitter den Link zu Bildersammlungen posten. Das gleiche gilt für Videos, die Du machen kannst (kauf Dir eine Kodak Zi6 oder eine Flip Mino), und stelle die in einen YouTube Channel ein.
  • Die besten Bilder und Video kannst Du auch direkt in Twitter posten, über Twitpic oder über einen Deeplink zu YouTube.


Schritt 3: Gleichgesinnte identifizieren

  • Suche DANN (also erst fertig sein mit deinem Channel!) in diversen Twitter-Suchtools nach entsprechenden Stichworten und identifiziere so die Leute, die sich über dein Thema unterhalten bzw. zu diesem Thema posten. Da muss man mit den Begriffen einfach mal kreativ sein und das ausprobieren. Als Suche kommen in Betracht: http://www.hashtags.org, http://www.twazzup.com, http://tweepsearch.com/, http://tweetscan.com. In http://search.twitter.com (aber auch in twazzup) kannst Du nach der Sprache auswählen, das ist interessant, wenn Du z.B. nach „bike” suchen willst und nicht die ganzen Amis in den Ergebnissen brauchst.
  • Schaue Dir die Streams der Leute an, die etwas über das Stichwort gepostet haben, ob die nur zufällig etwas über das Thema gepostet haben, oder ob sie das öfter tun. Wenn öfter: Follow!
  • Suche zusätzlich noch in http://www.twellow.com, welche das Stichwort in ihren Profilen angegeben haben. Folge ihnen auch.
  • Du kannst auch noch über www.technorati.com oder über http://blogsearch.google.com nach Blogs zu dem Thema suchen. Ganz viele Blogs haben heute einen Button „Follow me on Twitter”. Followe denen, deren Blogs Du gut findest. Wenn Du authentisch einen Kommentar auf einem Blog hinterlassen willst, gib unter “Website” (bei vielen Blogs kann man bei denKommentaren einen Link angeben) die Adresse Deines Twitter-Accounts an.
  • So, jetzt folgst du wahrscheinlich rund 100 Leuten oder so. Was normalerweise passiert ist, dass die Leute eine Nachricht bekommen, dass Du ihnen folgst, und deswegen auf dein Profil gehen. Deswegen ist es wichtig, dass Du Dein Twitter-Stream vorher präpariert hast: Mit einem guten Hintergrundbild, mit einem guten persönlichen Bild (muss deinem Gebiet entsprechen!) und mit einer gut ausgefüllten Bio – und natürlich mit tollen, interessanten Tweets mit einem konkreten Themenbezug. Wenn sie deinen Stream interessant finden, werden sie Dir sicher folgen. It’s all about “matching”!


Schritt 4: Kontakt aufnehmen

  • Spreche zusätzlich Deine Freunde und Kontakte aus Deinem Hobby-Bereich an und animiere sie, sich auch auf Twitter anzumelden und genau so zu verfahren. Folgt Euch dann gegenseitig.
  • Verfolge jetzt Deinen Twitter-Stream. Wenn irgendjemand von denen, denen Du folgst, etwas interessantes postet, antworte ihm/ihr oder „retweete” den Tweet. Wenn Du das klug machst, vielleicht auch lobst oder nachfragst, werden die Leute noch einmal auf Dich aufmerksam. Im allgemeinen schauen sie dann auf Dein Profil, wenn sie direkt von jemand unbekanntem angesprochen oder geretweetet werden.
  • Du solltest aber auf jeden Fall vermeiden, Leute ohne konkreten Anlass anzusprechen. Auf keinen Fall schreibe so etwas wie „Hey, ich folge dir, willst du mir nicht auch folgen”.
  • Wenn Dir jemand auch nach vielen Retweets oder Fragen nicht antwortet, lass ihn in Ruhe. Dann interessiert er sich nicht für Dich. Vermeide auf jeden Fall jede Form von Spam. Achte die Privatspäre von den Leuten.
  • Erstelle auf deiner privaten Website und wenn möglich auch auf allen anderen Präsenzen im Web (also den themenbezogenen) einen Link zu Deinem Twitter Account (follow me on twitter).
  • Ggf. drucke Dir deinen Twitter Account auch auf deine Visitenkarte, wenn Du eine hast, die Du in dem Themenkontext verwendest.


Schritt 5 und ongoing: tweet,  ENGAGE & have fun

  • Poste weiterhin regelmäßig Tweets nach dem oben beschriebenen Muster. „Regelmäßig” bedeutet mindestens 5 die Woche – eventuell verteilt, aber gerne auch etwas geballter z.B. nach einem Wochenende.
  • Gerne kannst Du auch von unterwegs (z.B. auf einer Tour) über dein iPhone tweeten, und da auch ein Bild über anhängen.
  • Beim laufenden Twittern nutze Retweets und auch Replies. Aber nicht zu viel. Gerade für (neue) Leute, die auf Dein Profil gehen, ist es wichtig, dass die eine gesunde Mischung aus Konversation und eigenen Tweets sehen. Jede „Konversation” (Retweets und @-Replies) sind im Browser gut zu erkennen, weil die Links in einer speziellen Farbe auftauchen. Mich schreckt das ab, wenn da keine „Linkfreien” Tweets dabei sind. Da entsteht der Eindruck, dass Du so sehr im Gespräch mit anderen bist, dass ich da „nicht stören” will und dass dann wohl weniger Interessantes für mich dabei ist.
  • Last but not least: Schaue Dir die Follower Deiner “Friends” an, also denen, denen du folgst und die dir folgen. Im allgemeinen gesellt sich ja Gleiches zu Gleichem. Da findest Du bestimmt auch noch mal interessante Leute, denen Du wieder folgen kannst – sie verfahren dann wie oben beschrieben, folgen Dir also auch irgendwann oder nicht.

So, das sollte erst einmal reichen. Es gibt dann noch ein paar weitere Techniken, wie man sich bekannter machen kann (z.B. Mr. Tweet) oder wie man noch weitere interessante Twitterati finden kann. Aber das ist fortgeschritten. Das Ganze hört sich etwas aufwändig an, aber es macht auch Spaß J Vor allem, wenn es denn erfolgreich ist, und du irgendwann 100 Friends hast, die alle auf das Gleiche Thema stehen.

Das wichtigste von allem: Mache mit jedem Tweet deinen aktuellen und potenziellen Followern ein Geschenk. Was ein Geschenk ist, ist ganz einfach: Poste einfach etwas, was Du total geil findest!

Good luck, have Fun!

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    Danke – Guter Beitrag – ein Hoch auf die deutsche Gruendlichkeit!
    Wuerde mich mal interessieren wie weit man In Deutschland twittermaessig ist? Gibt’s Analysen wieviele Firmen Twitter oder Social Media generell als Engagement-Werkzeug verwenden?
    Hier (London) sind alle twitter-cazy…

    Danke!
    Richard Buettner

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    Hallo mirkolange,
    wir sind zufällig auf deinem Blog gelandet.

    Sehr gute Informationen für Anfänger-

    wir beschäftigen uns auch mit Twitter für Anfänger und
    betreiben eine deutsprachige Twitter Community.

    Tweuropa Community
    hier treffen sich Twitter Freunde zum Austausch. Wir präsentieren Tools,Software,Videos,Services und mehr zum Thema Twitter.

    Hier haben Twitterneulinge auch die Möglichkeit, Videos zum Einrichten eines Twitteraccounts anzuschauen.

    Aber unsere Community ist keineswegs nur für Anfänger,
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    Wir führen auch jede Menge kostenlose Ebooks zum Thema Twitter.

    Schau mal vorbei- vielleicht findest du Informationen für weitere Artikel zum Thema Twitter.

    Gruß
    Tweuropa Community
    Michael Volkmann

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  • http://www.mobinauten.de/blog mobinauten

    Du machst Dich selbst arbeitslos :-)
    Knapp, “knackig”, gut strukturiert und deswegen hilfreich!
    Oliver

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  • http://mirkolange mirkolange

    @Kaj Arnö

    Ich halte es für sinnvoll, Rollen grundsätzlich zu trennen. Wenn ich mit meinen Kumpels Fussball spiele, führe ich auch andere Gespräche, als wenn ich mit Arbeitskollegen zusammen sitze. Das heißt nicht, dass ich den einen nicht auch von dem ein oder anderen tollen Projekt erzähle, oder den anderen von einem gelungenen Fußballspiel – aber die Schwerpunkte verschieben sich. Ich halte da mehrere Accounts nicht für problematisch.

    Aber natürlich ist es auch zuläsig einfach nur als “Kaj Arnö” zu twittern – über Fußball, über Motorräder, über Musik, aben alles, was so eine komplexe Persönlichkeit ausmacht.

    Das ist einfach nur etwas anderes. Hier ging es um die Frage, wie man (aus meiner Sicht) am besten eine bestimmte Interessen-Community aufbaut und nicht, wie einen persönlichen Twitter.

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  • http://kaj.arno.fi Kaj Arnö

    Ausgezeichnete Anleitung, vielen Dank! Besonders gut finde ich es, dass es rüberkommt, dass alle der vorgeschlagenen Phasen der “Arbeit” gleichzeitig Spaß machen können. Zumindest wenn man der Sache mit der richtigen Einstellung angeht.

    Jedoch habe ich Fragen, und zwar zu der vorgeschlagenen Identität. Da lautet die Vorgabe ja, dass man die echte Identität als Name eingeben soll. Demzufolge wäre ich ja in dem obigen Beispiel “Superbiker” mit dem realen Namen “Kaj Arnö”. Soweit, einverstanden.

    Wenn ich mich nun aber genauso leidenschaftlich auch für Fußball interessiere? Dann hätte ich dafür eine andere Twitter-Identität, “Superkicker”. Hätte dann der reale Identität “Kaj Arnö” zwei Auftritte, “Superbiker” und “Superkicker”?

    Es geht ja noch komplizierter. Vielleicht möchte ich eine Motorrad-Interessen-Community auch auf meiner Muttersprache, Schwedisch, aufbauen. Hätte ich dann mit “Hojmannen” eine dritte Twitter-Identität für “Kaj Arnö”?

    Ich sage ja nicht dass es unbedingt falsch wäre. Und die schwedische und deutsche Biker-Communities würden sich ja noch mehr über (rein sprachlich) unverständliche Tweets aufregen, als die deutschen Biker über (nicht zur Sache gehörenden) Fußballertweets. Dass ich die drei Gruppen trennen soll, verstehe ich also schon. Aber wird die Sache nicht etwas missverständlich, wenn “Kaj Arnö” mehrere Twitteridentitäten hat? Ist es also tatsächlich auch in diesem Fall empfehlenswert, die richtige Identität (mehrmals) einzugeben?

    Oder anders formuliert: Gibt es Situationen, wenn es sinnvoll wäre, die Identität zu verbergen?

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  • http://www.hartmanncoaching.de Günter Hartmann

    Erstmal herzlichen dank für diese tolle Anleitung. Nachdem ich ein paar Tage Twitter ausprobiert habe, bin ich auf diese Anleitung gestoßen und werde davon sicher einiges gut nutzen können. Dennoch unterscheidet sich (für mich) diese Anleitung von einer möglichen Anleitung, Twitter als Marketinginstrument zu nutzen. Denn im professionellen Bereich, will ich mich ja nicht, z. B. über Coaching austauschen, sondern Interessenten für Coaching finden und das geht m. E. nicht über Stichworte oder sehe ich das falsch?

    Schönen Sonntag noch.

    Schöen Grüße aus Berlin

    Günter Hartmann

    Follow me! http://www.twitter.com/targetfinder

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    • http://mirkolange mirkolange

      Hallo Herr Hartmann,

      Sie schreiben: “Denn im professionellen Bereich, will ich mich ja nicht, z. B. über Coaching austauschen, sondern Interessenten für Coaching finden”. Ich halte das für einen verfehlten Ansatz – zumindest wenn es um soziale Medien geht. Soziale Medien sind zum Austausch da. Und so zeigen Sie Ihre Kompetenz und machen auch Ihr professionelles Angebot bekannt. Und Sie gewinnen Fürsprecher.

      Grüße

      Mirko Lange

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  • http://www.albannikolaiherbst.de ANH

    Fein. Danke.

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  • http://medialdigital.wordpress.com Ulrike Langer

    Was für eine erstklassige Anleitung! In dieser Systematik und Ausführlichkeit habe ich das noch nirgndwo gelesen. Twitter-Anfänger, die wirklich etwas aus Ihrem Account machen wollen, finden hier eine Fülle guter Anregungen. Den meisten wird das aber wohl zu viel Arbeit sein. Ich wundere mich immr wieder, wieviele Newbies kein Bild, keine Bio, keinen echten Namen und keinen Link zu einer Webseite auf ihr Profil setzen, nur ein oder zwei Nachrichten à la “Fange jetzt mal an zu twittern” posten, Dutzende von Leuten folgen und sich dann wundern, dass kaum einer zurückfolgt. Die reihen sich dann auch ein in die zwei Drittel der Neulinge, die laut Nielsen ihren Twitter-Account ganz schnell wieder verwaisen lassen.

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    • http://mirkolange mirkolange

      Hallo Ulrike,

      ja, das pasiert mir leider öfter: Meine Vorschläge sind vielen “zu viel Arbeit”. Aber na ja, wenn es richtig gut werden soll, muss man ebven etwas investieren. Es lohnt sich ja meistens auch.

      Und die gute Nachricht ist: Wer nur EINEN Tipp von oben befolgt, wird schon etwas interessanter. Und wer ZWEI befolgt, noch ein bißchen mehr. Und wer DREI befolgt… na ja, Du weißt schon :-)

      Liebe Grüße und Danke für das “erstklassige”. Stelle ganz authentisch fest, dass ich mich über so ein Wort freue.

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