Twitter-Account-Strategie: Mit “Light”-Accounts mehr Menschen erreichen?

Posted by on Januar 17, 2010 at 2:49 pm.

Ich habe mir heute die Frage gestellt, ob es sinnvoll sein kann, “Light”-Versionen des Twitter-Accounts anzulegen. Wir machen nämlich die Erfahrung, dass grade “Multiplikatoren” schnell mal entfollowen, wenn zu viel Traffic auf dem Account ist. Mit “Multiplikatoren” meine ich besonders Journalisten, die üblicherweise ja viele Quellen scannen, und für die dann irrelevante Informationen störend sind. Und aus “professioneller Sicht” ist es nicht gut, wenn man genau die verliert.

Konflikt: Wenig, aber nur relevantes oder auch persönliches und dann auch mehr

Allerdings ist der “viele Traffic” unter Umständen auch nicht unwichtig. Die Tweets also nur “auf das Nötigste” oder das rein Informelle zu beschränken, ist auch keine Lösung. Wir alle wissen und lernen, dass eine Funktion von Twitter auch ist, dem Unternehmen “ein Gesicht” zu geben, wodurch es absolut sinnvoll ist, “persönlich” zu twittern – aber das erzeugt notwendigerweise mehr Tweets in den Timelines. Selbst wenn Journalisten das grundsätzlich schätzen: Sie müssen trotzdem filtern, um ihre Timeline schlank auf das (für sie) Wesentliche zu beschränken. Und so fällt man dann doch mal leicht raus. Das muss nicht sein…

Lösung zusätzlicher “Light”-Account?

Die Lösung könnte ein “Light”-Account sein, der im Grunde auch sehr leicht zu managen ist. Damit meine ich, einen zweiten Account – ggf. sogar verschiedene mit unterschiedlichen Themen – die nur eine gewisse Auswahl der Tweets enthalten. Ein Beispiel: Im Hauptaccount von @talkabout kommen alle Nachrichten rein. Auch die spontanen. Auch die Ideen. Auch die persönlichen Dinge. Ich weiß durch Nachfragen, dass z.B. bei mir manche Follower grade diese Tweets schätzen. Andere mögen diese weniger – was ich allerdings nicht ganz so häufig als explizites Feedback bekommen, weil diese Menschen einfach weg sind. Und in einen zweiten Account, z.B. @talkabout_pro (oder @talkabout_exec, oder @talkabout_light), kommen dann nur die “wichtigen” Tweets, beispielsweise Hinweise auf Top-Artikel, Pressemitteilungen, Blogposts oder ähnliches.

Einfach zu managen über TweetDeck

Das lässt sich beispielsweise über TweetDeck sehr einfach managen. Der Hauptaccount wäre wie gesagt @talkabout. Das sähe in Tweetdeck wie folgt aus:

tweetdeck1Wie man sieht ist der Account talkabout standardmäßig ausgewählt. Wenn ich also ganz normal twittere, läuft alles in den @talkabout account.Wenn ich nun eine Nachricht habe, die ich als besonders wichtig erachte (oder die dem wie auch immer gearteten Profil des zweiten Accounts entspricht), dann dupliziere ich die Nachricht in diesen zweiten Account. Das passiert in TweetDeck einfach dadurch, dass ich den zeiten Account (zusätzlich) aktiviere.

tweetdeck2

Was man aus meiner Sicht dabei beachten muss

  • Man kann ruhig explizit darauf hinweisen, dass es keinen Sinn macht, BEIDEN Accounts zu folgen. Wer beiden folgt, beäme die Tweets aus dem @talkabout_pro Account definitiv und zu 100% doppelt.
  • Dann muss man aber auch so konsequent sein, den Account @talkabout_pro immer nur *zusätzlich* anzugeben.
  • Außerdem ist es wichtig, dass man – entweder in der Bio oder in der Hintergrundgrafik – diese Systematik beschreibt und die Accounts angibt. Das habe ich jetzt noch nicht gemacht.
  • Das funktioniert ohne weiteres auch mit zwei oder drei themenbezogenen Light-Accounts.

Pro und Contra

Die Vorteile: Man gibt den Followern eine Alternative zu “ganz oder gar nicht”. So kann man seine Informationen zielgerichteter ausrichten und hat in der Summe mit Sicherheit mehr Follower. Trotzdem muss keiner Angst haben, etwas zu verpassen. Und: Mit diesem System wäre die Trennung sehr komfortabel und ohne Zusatzaufwand zu managen.

Die Nachteile: Mit hoher Wahrscheinlichkeit verliert man bei seinem Hauptaccount User. Wem es wichtig ist, in Listings an einer guten Position aufzutauchen, muss das berücksichtigen. Aus Marketing-Sicht kann das auch ein Nachteil sein, weil man ja gerne doch mal dem Leser “etwas mitgeben will”, wonach er gar nicht gefragt hat. Noch ein wenig die Möglichkeit zum “Push” zu haben, beruhigt ja doch. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass man in der Summe mehr Menschen erreicht.

Was meint Ihr?

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  • jochenfuebel

    Moin. Ein Muss sind Mehrfachaccounts z.B. in Firmen, die sehr Fachspezifisch-Technisches twittern – und mehrere «Fächer» im Angebot haben. Eben z.B. Produktlinien (bresslau). In unserer kleinen Medienschule unterrichten wir z.B. ein Grafik-Layout-Programm und twittern zu diesem Thema auf @smi_indesign. Leute, die uns aber z.B. wg. unserer Joomla!-Angebote folgen wollen, werden hier nur bedingt mitlesen wollen. Also braucht es zwingend einen zweiten Account, der den Rest der Meldungen über die Firma auffängt: bis dann ein Thema dort so überhandnimmt, dass auch es einen eigenen Account benötigt.

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  • http://twitter.com/bresslau bresslau

    Ich finde die Idee, themenbezogene Accounts anzubieten, gut, solange da genug Inhalt ist. Wie bei @otto_jobs oder @dbkarriere. Auch sollte das, was in einem Account auftaucht, nicht zu oft in die anderen Accounts wiedergespiegelt werden, im besten Fall. Themengebiete können zum Beispiel Produktlinien sein.
    Ein “light” account finde ich dagegen wenig sinnvoll. Wenn das Ziel ist, Meinungsbilder anzusprechen, dann sollte das durch die Relevanz der Tweets gehören. Soll aus dem Tweetfeed eine Selektion gemacht werden, könnte diese vielleicht anderswo angeboten werden, z. B. auf der Webseite.
    Natürlich, es spricht nichts dagegen, wenn jemand sich entscheidet, einen “light” Account anzubieten. Nur finde ich es verwirrend und zu aufwendig.

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  • http://twitter.com/OlafStichtenoth Olaf Stichtenoth

    Ein interessanter Ansatz. Dazu zwei Bemerkungen:
    1) Mir stellt sich die Frage, ob es nicht bei vielen Unternehmen eher gut wäre einen Account zu haben, der eine persönliche Note hat und einen, bei dem News rausgegeben werden. Gerade bei großen Unternehmen, die mehrere Stellenanzeigen am Tag posten, kann es Sinn machen, diese nicht in der Timeline zu haben, wenn man keinen Job sucht. Andererseits wünschen sich diese Unternehmen natürlich gerade, dass Ihre Jobanzeigen gelesen werden und an Bekannte, auf die diese passen weitergegeben werden. Das trennen von Inhalten in mehrere Accounts kann also durchaus Sinn machen. (wie bei der bahn)
    2) Der von Mirko Lange hervorgehobene Punkt, das zu viele Tweeds Journalisten “verschrecken” ist zumindest ernst zu nehmen. Der PR-Abteilung kann es nicht daran liegen, gerade Journalisten als Follower zu verlieren. Eine etwas andere Möglichkeit wäre, Tweeds für den Pro-Account mit #pro zu taggen und diese über die API automatisch zu retweeten und dabei das #pro zu entfernen. Dies hätte zur Folge, dass Personen die nur dem Pro account folgen bei einem erneuten retweet trotzdem den Hauptaccount zu promoten. Außerdem vermeidet dies im gewissen Sinne das Problem des redundanten Contents, da die twitterspezifische Funktion für die Weitergabe von Inhalten an Follower genutzt wird. Eine unternehmensspezifische Umsetzung mit der Api ist relativ einfach und stell eine überschaubare Budgetanforderung.

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  • http://twitter.com/MountainGrafix MountainGrafix

    Persönlich sehe ich diesen Punkt auch aus verschiedenen Perspektiven, denn sicherlich liegt es im Intresse des Publishers möglichst viele und darunter auch “hochwertige” Kontakte wie Journalisten etc. zu erreichen, doch sollte man im Umkehrschluss nicht den Fehler machen, seine Aktivität rein auf diese Zielgruppe hin zu fokussieren.

    Wie viele Kommentatoren schon geschrieben haben, lebt Twitter von der persönlichen Komponente, die man in meinen Augen nicht unterschätzen sollte. Vielleicht greift man das Problem aber auch an der falschen Stelle an, denn statt nur gezielte Informationen über einen 2. Account zu liefern, ist die Frage vielleicht, wie man die relevanten Informationen besser aus dem Stream filter kann. Die Lösung könnten hier z.B. eigene Hashtags sein. Warum also nicht einfach alle wichtigen Infos kennzeichnen?

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  • http://www.robindroullah.de/ Robindro Ullah

    Moin,
    getrennte Accounts ja oder nein beschäftigte mich in der vergangenen Woche in der Zeppelin University am Bodensee. In einer Diskussion mit den Studenten kam heraus, dass diese die Trennung in Studenten und Schüler bei der DB für überflüssig halten. Bei der DB halte ich es aktuell so, dass Karriere Themen für Schüler d.h. Azubi, Duales Studium etc. von @DBStart getweetet werden und Themen für den Einstieg nach dem Studium auf @DBKarriere einlaufen. Darüber hinaus haben wir noch einen englischen Account @DBPlanet. Nach Ansicht der Studenten sei es sinnvoller diese in einem Account zusammenzufassen. Schüler und Studententhemen und ggf. perspektivisch auch Professionalthemen würden dann in z.B. @DBKarriere zusammenlaufen. Meiner Meinung nach brauche ich eine solche Vollversion nicht. Jeder, der sowohl Schüler als auch Studenten Tweets lesen möchte, kann ja beiden Accounts followen. Würde ich beides anbieten, würde ich meiner Meinung nach unnötiger Weise doppelten Kontent generieren.
    Letzten Endes sollte ich mich aber ggf. nach meiner Zielgruppe richten. Die ZU war vielleicht nicht repräsentativ, aber sofern sich diese Meinung unter anderen Studenten wiederfindet, sollte ich doch umsteigen.

    Viele Grüße

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  • mwiem

    Nun, allein durch diese Unterscheidung entfernen wir uns mehr und mehr von der ursprünglichen Idee Twitter's : >>Twitter ist eine Kommunikationsmöglichkeit zwischen Freunden und Bekannten.<< Inzwischen hat Twitter einen solchen Grad an Kommerzialisierung angenommen, dass man sich über getrennte Kanäle Gedanken macht. Einen für's 'Gemeine Volk', den anderen Für 'Profis'. Stattdessen sollte man 'Spammer' konsequent aussperren.

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    • http://www.talkabout.de Mirko Lange

      Hallo mwien, ohne dich persönlich kritisieren zu wollen, halte ich diese Darstellung für tendenziell polemisch. Erstens halte ich die Unterscheidung zwischen “Freunden und Bekannten” einerseits und “dem Kommerz” andererseits für willkürlich und auch nicht angemessen. “Unternehmen” (oder Menschen in in ihrer Rolle als Mitarbeiter in Unternehmen) sind ein serh wichtiger Teil unserer Gesellschaft und unseres sozialen Miteinanders. Wieso sollten die also nicht an dem Gespräch teilnehmen. Wenn sie es authentisch und offfen tun, finde ich das nur bereichernd.

      Und auch die Unterscheidung “Gemeine Volk” und “Profis” ist nicht angemessen. Denn alles ist transparent, und jeder hat die freie Wahl. Der Hintergedanke dieser Überlegungen ist grade KEINE Diskriminierung irgendeiner Gruppe, sondern im Gegenteil der Respekt vor bzw. die Rücksichtsnahme auf die Bedürfnisse einzelner. Das ist grade ein Gebot aus sozialem Miteinander, nämlich auf den anderen einzugehen.

      Oder?

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  • http://kehrseite.de Markus Jakobs

    ich entscheide ganz spontan mit welchem Profil ich twitter. Doppelten Kontent will ich vermeiden und überlege vorher was z. B. regional oder kulturell in den Twittergruppen von Interesse sein könnte.

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  • erichofmann

    Ich würde den 2. Account nicht pro oder light nennen, sondern irgendetwas mit announcement, als _tba oder so. Das müsste sich dann aber als Standard durchsetzen.
    Cheers
    Eric

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    • http://www.talkabout.de Mirko Lange

      Ja, finde auch weder “pro” noch “light” ideal. “tba” (to be announced?) auch nicht. “top” ist auch doof. Vielleicht “exec”? Und ja, wenn sich das “als Standard” durchsetzen würde… aber das ist wohl zu viel erwartet! :-)

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  • http://twitter.com/caschy Carsten Knobloch

    Technischem oder reiner PR wird vielleicht ein Journalist folgen, der Interessierte eher weniger. Die Mischung Mensch/Message macht es. Und hier sollte man den Multiplikator: Kunde/normaler Mensch niemals ausser acht lassen. Denn mittlerweile machen sich Menschen bei anderen “normalen” Kunden schlau, wie es um ein Produkt bestellt ist.

    Ihr als Agentur könnt natürlich mehrere spezifische Accounts anbieten, für mich als Normale wäre das nichts. Mich gibt es nur mit völligem Rauschen ;)

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    • http://www.talkabout.de Mirko Lange

      Hallo Carsten, das ist völlig richtig. Das trifft eher für Unternehmen zu. Nicht unbedingt für uns als “talkabout”, sondern für unsere Kunden. “talkabout” war nur das Beispiel. Wir sind ja auch “nur” ein Unternehmen :-)

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  • http://medialdigital.de/ Ulrike Langer

    Gute Idee. Ich würde den Account aber auf jeden Fall “pro” statt “light” nennen -> Zielgruppenansprache ;-)

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  • http://www.flobbymedia.de/ flo bergmann

    Ich glaube man muss es mit twitter Accounts halten wie mit Websites: Duplicate Content ist einfach unnötig und unschön.

    Wichtig ist es für mich, einen Account eindeutig als “persönlichen” oder “corporate” Account identifizieren zu können. Sprich: Wird hier für eine Insitution oder eine Person getwittert. Noch wichtiger ist es dann sich selbst treu zu bleiben und eine konsistenz innerhalb des Nutzungsschemas zu bewahren – schließlich followen einem andere twitter user weil sie zum jetzigen Zeitpunkt den Informationen lesenswert finden.

    Meine Empfehlung (in diesem Fall) wäre eher einen Account einzurichten für corporate tweets (Sprich Pressemitteilungen, Blogs, Internas,…) und diese, falls sie auch für den persönlichen Leserkreis interessant genug sind, zu retweeten. Wieso nicht einfach auf zwei Accounts exakt das gleiche posten? Zum einen sehe ich bei Pressemitteilungen etc. den corporate Account als Urheber an, schade wenn dieser ohne retweet verloren geht. Einzige variante unter der ich persönlich einen “light” Account für (halbwegs) sinnvoll halte wäre einer mit vollkommen automatisiert gesendeten tweets (z.B. RSS Feeds).

    Meine sonntägliche Meinung dazu ;)
    flo

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    • http://www.talkabout.de Mirko Lange

      Das ist ein relvanter Einwand mit dem “Duplicate Content”. Allerdings: Technische gesehen ist doch auch ein Retweet in “Duplicate Content”, oder? Es wird ein völlig neuer und eigenständiger Retweet erzeugt, nur eben mit einem RT davor und von einem anderen Absender.

      Und das mit “persönlich” und “Corporate” finde ich wirklich eine unglückliche Unterscheidung. Denn auch, wenn man für eine Institution twittert, kann man als “Person” twittern – und muss es eigentlich sogar! Auch in Unternehmen sind “Personen”. Und es ist ja grade der Witz, dasss Unternehmen “persönlich” anfangen zu kommunizieren.

      Und genau deine weiteren Überlegungen haben mich ja zu dieser Idee gebracht. Ich kann bei dem Konzept ja meinen “Hauptaccount” 100% so weiterführen wie bisher. Aber anstatt manchen Menschen vor die Entscheidung “ganz oder gar nicht” zu stellen, kann ich auch sagen: “Nimm doch den Kinderteller”. Sozusagen :-) Da ist inhaltlich das Gleich drinnen, nur eben weniger.

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      • http://www.flobbymedia.de/ flo bergmann

        Das mit der Unterscheidung war vielleicht etwas missverständlich. Natürlich müssen so oder so Personen twittern! Es ging mir eher um den Inhalt: Sind es Themen die mich als Person im Unternehmen bewegen oder das Unternehmen und die Personen die für dieses Arbeiten.

        Beispiel: Ich kann mich selbst sehr über die Fertigstellung eines Projektes freuen vs. Das Unternehmen für das ich arbeite hat erfolgreich ein Projekt abgeschloßen an dem Ich mitgearbeitet habe. Es ist immer eine Frage des Fokus. In tweets würde es dann wohl so aussehen “Yeah, endlich ist das Projekt XY fertig, hat Spaß gemacht. Jetzt aber dringend den Projektabschluß feiern!” vs. “Wir haben gerade erfolgreich das Projekt XY abgeschloßen, Danke an das gesamte Team und den Kunden!”

        Zum Thema duplicate content: Jein. Das neue Retweet Feature funktioniert ja rein technisch etwas anders. Wenn sich z.B. meine follower von den retweets genervt fühlen, könnten Sie diese deaktivieren. Später wird das “neue” Feature sicher auch bei der Messbarkeit eine wichtige Rolle spielen. Es geht mir aber auch rein um das gefühlte doppelte lesen: Wieso nicht nur auf einem Account die “pro” tweets und auf dem anderen den rest. Wenn jemanden der pro und der persönliche Account interessiert kann er ja beiden followen. Klar, Milchmädchen-Rechnung aber ich sehe keinen Sinn darin auf einem Account lediglich einige tweets zu duplizieren und sonst keinen Mehrwert zu bieten.

        Noch kurz zum Thema “pro” vs. “light” vs. … für mich ist das quasi nur eine art erweiterter Newsfeed. Wieso also nicht talkabout_news. “pro” und “light” wirken etwas aufgesetzt und ich kann mir nicht vorstellen was ich unter diesem account finden soll.

        Kann auch sein dass ich gerade ein bisschen wirr rede weil ich mit dem Kopf in einem anderen Dokument stecke, führe aber gerne bei Unklarheiten weiter aus :).

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        • http://www.talkabout.de Mirko Lange

          Also ich stelle fest, dass ich mit zwei Accounts oder mehr einfach durcheinander komme. Und erst bei dem einen etwas tweeten, und dann mit dem anderen retweeten erscheint mir mächtig kompliziert. Nun ja, ist aber trotzdem alles bedenkenswert…

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