Von Strandspaziergängern und Schwimmern

Posted by on November 30, 2010 at 8:44 pm.

Das Social Web gibt Unternehmen viele neue Möglichkeiten der Kommunikation und der Interaktion. Nicht nur so als Gemeinplatz. Ganz real! Ein Unternehmen kann sich auf einmal “sozial” verhalten, also Dinge auf breiter Ebene gemeinsam mit seinen Stakeholdern gestalten. Man kann Unternehmens-Kommunikation persönlicher machen, also weg von der formalen (und oftmals antiseptischen) Kommunikation der Hochglanzbroschüren. Man kann allen interessierten Menschen Einblicke ins Unternehmen geben. Oder “hands-on” Know-how vermitteln. Oder Menschen an Entwicklungen teilhaben lassen. Oder Menschen das Gefühl geben, gehört, geachtet und ernst genommen zu werden…

Das alles und noch viel mehr kann “Social Media” leisten. Oder genauer: All das (und noch viel mehr) kann erst Social Media leisten. Das kann keine Hochglanz-Boschüre. Keine Flash-Webiste. Keine Marktforschung. Und auch kein HTML 5.

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Aber man kann im Social Web natürlich auch ganz einfach nur verkaufen. Kein Problem! Letztendlich ist ja auch das “Social Web” nur ein Web. Und wenn E-Commerce geht, dann geht auch S-Commerce. Jedenfalls sobald etwas total billig ist. Denn das wollen die Menschen ja: ein günstiges Schnäppchen schießen. Stört es, dass “Social Media” selbst bei “den Großen” als neuer Absatzkanal oft nur ein nur ein paar Promille des Gesamtabsatzes deckt? Geschenkt!. Oder dass das häufig nur “kannibalisierter Umsatz” ist, also einer, den sie auch woanders gemacht hätten? Auch egal! Wichtig ist: Man kann über Social Media auch ganz einfach nur verkaufen, und das ist auch gut so.

Vor einem Meer an Möglichkeiten stehen – und dann nur etwas darin herumwaten?

Was ich mich nur frage, ist: Wenn man so viele tolle Dinge im Social Web machen kann, warum gibt man sich da mit dem Verkaufen zufrieden? Das ist so, als ob man vor einem “Meer” von Möglichkeiten steht und dann nur mit hochgezogenen Hosen in der Brandung herumwatet. Mit hochgezogenen Hosen ein wenig im Wasser zu laufen ist auch eine schöne neue Erfahrung.  Aber es ist nicht vergleichbar damit, im Meer zu schwimmen. Das Problem: zu schwimmen bedeutet, ein Risiko einzugehen und irgendwann auch sein Verhalten ändern. Mit seinem gelernten Verhalten (=laufen) muss man eben im flachen Wasser bleiben. Es ist sicherer. Es ist leichter. Und man findet dort auch tolle Muscheln, mit der richtigen Angel fängt man sogar auch Fische. Tolle Fische! Meeres-Fische!

Ich verstehe  sowohl Sachar, der eigentlich gewisse Dinge gar nicht Social Media nennen will (“Don’t call it Social Media“). Und da hat er auch recht. Sachar ist jemand, der das Meer liebt. Er taucht gerne. Er ist fasziniert von dem Reichtum der Fische und den neuen Erfahrungen, die er in der Interaktion mit anderen im Social Web machen kann. Und er erfährt, wie das seinem Unternehmen nutzt. Aber auch Olaf Kolbrück hat Recht, wenn er meint, dass man  Twitter oder Facebook gar nicht selbst nutzen müsste, um “Social Media zu können” (“Der Social-Media-Irrtum“). Ja, am Strand zu wandern ist schließlich auch schön!

Wer ein neues Verhalten lernt kann eben beides – waten und schwimmen

Unter dem Strich kann jeder das Social Web so nutzen, wie er mag. So wie es Strandspaziergänger gibt und Schwimmer. Das Social Web gehört genauso wenig jemandem wie das Meer. Mir persönlich sind die Unternehmen lieber, die sich selbst verändern und ihr Verhalten adaptieren. Und ich glaube auch, dass die langfristig besser fahren werden. Und das hat einen ganz einfach Grund: Denn auch Unternehmen, die die Möglichkeiten des Social Web ausnutzen, können im Social Web auch verkaufen. Ich glaube sogar, dass die das sogar besonders erfolgreich tun werden. WEinfach weil die Menschen ihnen vertrauen und (wirkliche) Fans sind. Die “Schwimmer” verfügen ganz einfach über ein breiteres Repertoire an Möglichkeiten, und über ein besseres Verständnis ihre Kunden. Das ist wie mit dem Service: Ich kenne genügend Restaurants, die einen echt beschissenen Service bieten. Auch von denen gibt es einige, die richtig gutes Geld verdienen. Aber lieber esse ich bei meinem Italiener, bei dem ich mich persönlich aufgehoben fühle. Und da zahle ich auch gerne (etwas mehr).

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  • Pingback: Sebastian Voss

  • http://amendedestages.com/ Christian

    Hm, also das ist ja immer so eine Sache mit den Sprachbildern. Du hättest ja auch sagen können, dass das Social Web ein Kuhfladen ist und nur weil ich ein Produkt hab, was Fliegen interessieren könnte, ist es für mich noch lang nicht “schön”, in den Kuhfladen zu treten. Obwohl die Fliege sagen würde: Hey, der Fladen hat doch so viel mehr zu bieten als den Geruch.

    Wie dem auch sei: Privat kann ich Dir – wie Sachar – voll folgen. Nur beruflich würde ich sagen: Kommt drauf an :-)

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    • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

      Hallo Christian, herzlichen Dank für den konstruktiven Beitrag :-) Aber mal im Ernst. Es geht ja im Kern nicht um Meere oder Kuhlfladen. Sondern erstens darum, dass man ein neues “Werkzeug” so einsetzt wie das alte Werkzeug. Ich hätte auch den Vergleich mit dem Hammer und dem Schraubenzieher bringen können. Ein Hammer ist zum Nägel einhauen da. Und ein Schraubenzieher zum Schrauben schrauben. Einen Schraubenzieher zum Nägel einhauen bringt nicht viel. Ich muss also bedingt durch das Werkzeug meine Ziele anpassen und mein Verhalten ändern, wenn ich das Werkzeug effizient nutzen will. Aber ich kann natürlich auch mit nem Schraubenzieher hämmern.

      Vielleicht kannst Du ja mal darauf eingehen: Wenn man verkaufen will, nimmt man da besser einen Hammer oder einen Schraubenzieher? Um im Bild zu bleiben: Auch an einer Schraube kann man ein Bild aufhängen. Aber sie ist viel “nachhaltiger” als ein Nagel ;-)

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      • http://pulse.yahoo.com/_4BIRIYXPYZSWRTBVJINIEOWLPI Sascha

        So, ist die Schraube das? Ich würde mal sagen, das kommt auf den Untergrund an!

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      • http://amendedestages.com/ Christian

        Also dieser Kommentar mag zwar nicht konstruktiv klingen – aber nur, weil ich nicht alles, was ich gedacht hab auch reingeschrieben habe. Also, was ich sagen möchte, ist: Das Social Web ist ein Raum, in den sich vielerlei Menschen (nicht Unternehmen) beruflich gar nicht begeben wollen – aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel raubt das Web ja nicht nur die Kontrolle über die Botschaften, sondern auch über die Arbeitszeit. Wie zum Beispiel handhabe ich eine Facebook-Seite über Weihnachten? Dafür muss jemand arbeiten. Sie sehen ihre Kunden da an diesem Kuhfladen Spaß haben, wollen aber trotzdem nicht dran rumkrabbeln, wegen der unangenehmen Nebenwirkung.

        Und Hammer und Schraubenzieher sind wieder so eine Metapher mit positiver Konnotation – auch hier gäbe es Alternativen. Beispiel: Ich würde liebend gern meine Reisekostenabrechnung wieder händisch machen, obwohl SAP das kann. Ich hab lange mit Excel-Presseverteilern gearbeitet, obwohl Convento das viel besser kann. Nur sind SAP und Convento in der Benutzung ein absoluter Grauß für mich – obwohl mir der SAP- oder Convento-Freak vermutlich auch sagen würde: Du nutzt das gar nicht im kompletten Umfang. Das wäre als würdest Du mit dem Schraubenzieher Nägel reinhämmern usw.

        Verstehst Du, was ich mein?

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        • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

          Aber das ist ja genau der Punkt. Und meine Rede. Wenn ein Unternehmen keine persönliche Nähe zu seinen Kunden herstellen will, dann sollte es die Finger vom Social Web lassen! Nur dann “raubt” es Arbeitszeit. Wenn man die Nähe will, dann “raubt” es keine Arbeitszeit, sondern spart Arbeitszeit, weil man im Social Web viel schneller und leichter zu mehr Menschen dieses Nähe aufbauen kann als mit “herkömmlichen Methoden”. Dann stellen sich auch die Fragen nicht, was ich an Weihnachten mache. Denn dann wird der Kundenkontakt nicht als “Pflicht” wahrgenommen, die man erfüllen muss, sondern als Gelegenheit, die man ergreifen kann.

          Eine andere Frage ist es, ob es klug ist, keine persönliche Nähe zu wollen. Mir fällt aber ehrlich gesagt kein Grund dagegen ein. Denn persönliche Nähe schafft eine (Kunden-)Bindung wie kaum etwas anderes. Und wenn die Nähe vorhanden ist, brauche ich mir um viele andere Probleme der Kommunikation keine Sorgen mehr zu machen. Und ich habe Fürsprecher. Und, und, und…

          Das einzige Argument, was mir gegen persönliche Nähe einfällt ist, dass man denkt, es wäre zu aufwändig zu organsieren. Oder weil “wir das ja noch nie so gemacht haben”. Aber erstens ist “persönliche Nähe” erstmals über das Social Web leichter zu organisieren, und zweitens fördert es genau diese Kulturwandel,

          Die positive Konnotation kommt bei mir übrigens nicht wegen einer positiven Einstellung zum Social Web per se sondern aus der positiven Einstellung zu persönlicher Nähe.

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          • http://amendedestages.com/ Christian

            Na ja, Du hast Dir eine Frage gestellt: “Was ich mich nur frage, ist: Wenn man so viele tolle Dinge im Social Web machen kann, warum gibt man sich da mit dem Verkaufen zufrieden?”

            Und die hab ich versucht zu beantworten. Aber letztendlich beantwortest Du sie selbst: Sie machen diese Dinge nicht, weil sie – die Mitarbeiter und/oder die Unternehmen – keine persönliche Nähe wollen.

            Ich persönlich glaube, es gibt da auch einen Zwischenweg. Indem man nicht die persönliche Nähe sucht, aber sie akzeptiert, wenn meine Zielgruppen sie kurzfristig oder dauerhaft wollen. So macht’s ja z. B. Telekom hilft.

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  • Pingback: Christian Boelling

  • Sascha_stoltenow

    Ach Mirko, ich finde, Du malst manchmal wirklich gute Bilder, aber Du polarisierst zu wenig. Ich bspw. bezweifele, dass Sachar überhaupt eine Idee davon hat, was das Meer ist. Er weiss schon, was er für sein Meer hält, aber allen anderen, die darin nur ein Nichtschwimmerbecken sehen, spricht er jede Kompetenz ab, und auch denen, die eher einen Ozean sehen, inkl. Tiefsee, die so manches verschlingt.

    Eine Ursache dafür vermute ich darin, dass wir uns zu wenig darum bemühen, grundlegende Begriffe und Vorstellungen zu verstehen. Deinen Beitrag bspw. kennzeichnet ein völlig unkritisches Verständnis, was Menschen, Märkte und Unternehmen sind. Cluetrain-sediert miwchen wir das gerne und sprechen davon, dass Unternehmen menschlich sein können. So ein Quatsch, soziale Systeme sind keine Menschen, was nicht zuletzt, die durch verhaltenswisenschaftliche Modelle indoktrinierte Werbe-, Marketing- und Vertriebsideologien zeigen, die Menschen zu Reiz-Reaktionsmaschinen degradieren. Das mag mancher Pornoproduktion gelingen, für ein ernsthaftes Miteinander ist das zu wenig. Märkte seien Gespräche, ha, was ein wirksamer Schwachfug, den ich auch viel zu oft nachgeplappert habe. Wir müssen uns fragen, wie solch wirksame Metaphern konstruiert sind, um mehr zu verstehen und wichtigeres zu diskutieren als schiefe Bilder. Eine der dazu nötigen Fragen, hast Du schon formuliert: Wenn Social Media die Antwort ist … Hier müssen wir weiter nach den Fragen suchen.

    Und in der Praxis: machen machen machen und nicht von flachen Kommentaren aus Berlin abhalten lassen.

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    • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

      Sascha? Was wolltest Du jetzt noch mal sagen?

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      • http://pulse.yahoo.com/_4BIRIYXPYZSWRTBVJINIEOWLPI Sascha

        Na das ;-)

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  • Jan Manz

    Tja, alles richtig. Und doch die Frage: Was ist daran neu? Ich weiß grade nicht mehr, auf wen das Zitat zurückzuführen ist, aber es bündelt es doch: Das Internet ist eine Infrastruktur. Punkt. Mit der man gestalten kann.

    Gestalten – das kann gut aussehen oder gar nicht hinhauen, das kann clever sein oder dumm-dreist. Facettenreich eben – wertfrei. Ich glaube; wer (um in Deinem Bild zu bleiben, Mirko!) mal im Meer geschwommen hat, hat insofern Vorteile, als er weitere Optionen kennt.

    Heißt: Wer Social Media im Sinne von “Relations” betreibt, wird womöglich mehr und besser verkaufen können – wenn das dann (auch) eins der Ziele ist. Wenn er/ sie noch nie getwittert hat, nicht auf Facebook ist – dann kann er grundsätzlich trotzdem (darüber) verkaufen. Und läuft doch auch Gefahr, bloßgestellt zu werden – wenn er/ sie sich dabei “dumm anstellt”. DAS ist neu. Aber letztlich auch wieder nahe liegend.

    Ach ja, eins noch – auch das ist weder neu noch besonders innovativ, trifft aber eben hier ebenfalls zu: Social Media ist ein MÖGLICHES Bindeglied zwischen ehemals einzelnen Disziplinen, also bspw. Kommunikation und Werbung, CRM und Marketing und und und. Und kann mit vielen Gesichtern auftreten.

    Also: Lasst uns doch alle die Infrastruktur nutzen und ausbauen. Punkt.

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    • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

      Hallo Jan, ich verstehe die Antwort nicht ganz. Klar ist es nicht neu, dass das Internet eine Infrastruktur ist. Aber es ist völlig neu, was man mit dieser Infrastruktur alles anfangen kann. Und hier fehlt nicht nur die Kenntnis, sondern auch die Fantasie.

      Es ist im Gegenteil überhaupt nicht neu, dass man “im Internet” auch verkaufen kann. Dazu brauch man das “Social Web” nicht. Aber nur mit dem “Social Web” kann man Nähe herstellen.

      Und das bringt nicht nur für das Verkaufen etwas, sondern für nahezu JEDEN Wertschöpfungsprozess im Unternehmen. Ich finde es völlig phantasielos, mit einem absolut mächtigen Werkzeug nur wieder das zu machen, was man vorher schon immer machen konnte.

      Und wie gesagt: Auch das Chefticket hat gezeigt, dass man im Social Web verkaufen kann. Das ist aber nicht die Frage. Sinn macht es nur, wenn man im Social Web *besser* verkaufen kann, als mit anderen Tools. Um meinen anderen Vergleich zu bemühen: Wenn ich bisher nur einen Hammer hatte, und jetzt einen Schraubenzieher dazu bekommen, wieso versuche ich dann, die Nägel mit dem Schraubenzieher einzuschlagen und such mir nicht Schrauben?

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      • Jan Manz

        Retour! Ich verstehe deine Abhandlung nicht (und außerdem bekomme ich keinen Hinweis, dass Du geantwortest hast, was den Dialog erschwert :)).

        Was meinst Du mit “es fehlt die Fantasie”? Wem fehlt die? Denjenigen, die via Social Web verkaufen wollen? Dir? Mir?

        Übrigens: Nicht jeder phantasievolle Ansatz muss zwangsläufig wertschöpfend sein – oder irre ich mich? Oder anders formuliert: Ein staubtrockenes Verkaufen kann doch wertschöpfend sein, oder? Nochmals: Ich glaube fest daran, dass man bei/ nach/ mit dem Beherzigen von der “Relations-Seite” IMMER bessere Chancen hat. Aber muss man das machen? Natürlich nicht.

        Und zu guter Letzt: Bitte definiere doch mal, was *besser verkaufen* heißt??? Besser heißt doch nicht zwangsläufig: Mehr?

        Nichts für ungut :)

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        • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

          Hallo Jan,

          zunächst: Du kannst oben auf “per E-Mail abonnieren” klicken.

          Dann: Fantasie fehlt überwiegend denen, die im Moment im Social Web unterwegs sind, oder es ein wollen. Mit Fantasie meine ich die Vorstellung, dass es außer “Verkaufen” noch etwas anderes wertschöpfendes gibt. Und das meine ich auch nicht digital (ja/nein) sondern schon i.S. vonm “mehr” Fantasie. Damit ist auch der Punkt geklärt, dass nicht alles fantasievolle zugleich wertschöpfend sein muss, gell? :-)

          Und muss man ein Netzwerk aufbauen (ich meine damit nicht nur “Relations” wie du immer sagst)? Nein, muss man nicht. Aber ich kenne nur wenig Fälle, wo das ohne Netzwerk funktioniert. Nämlich nur dann, wenn Du entweder ein High-Involvement-Produkt verkaufst oder wenn Du ein absoluter Preisbrecher bist. Bei anderen Produkten wirst Du ansonsten einfach nichts verkaufen. So meine These.

          Und zu guter Letzt: Mit “besser” verkaufen meine ich vor Allem: Mit weniger Kosten, an neue Zielgruppen oder mehr.

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  • stella_schwimmt

    Interessanter Vergleich, das mit den Schwimmern. Um im Meer sicher zu schwimmen bzw vorher beurteilen zu können, ob das Risiko beherrschbar ist, braucht es u.a. Erfahrung, Ortskenntnisse, reichlich Training und Ausdauer.

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    • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

      Ja, keine Frage. Und es ist absolut okay, erst einmal ein wenig im flachen Wasser umher zu laufen :-)

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