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	<title>Kommentare zu: Social Media &#8211; Fluch oder Segen für die Demokratie? Ein Abend im Debate-Club von CNN</title>
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	<description>Fürsprecher gewinnen &#124; Debatten führen &#124; Werte schaffen</description>
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		<title>Von: Martin</title>
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		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 15:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehr guter Post - danke, dass die Argumente nochmal in eine Struktur gebracht wurden. Schön, dass du Kriterien aufgezählt hast, an der sich der Nutzen von Social Media für die Demokratie messen lassen muss. Die haben bei der ansonst sehenswerten Debatte gefehlt!
Zu Social Media und despotischen Staaten - wies mit China ausgeht, weiß man noch nicht. Der anfänglichen Euphorie - das Internet wird die kommunistische Partei zu Fall bringen - ist eine nüchternere Sicht gewichen. Ja, soziale Netzwerke helfen dort, Menschen zu mobilisieren - bisher aber nur lokal. Ja, Zensur wird erschwert - nicht aber unmöglich gemacht. Ja, es gibt mehr Transparenz. Aber auch hier gibt es die Kehrseite der Medaille. Transparenz wird nur dann zugelassen, wenn sie im Sinne der Partei ist, um z.B. einen unliebsamen Politiker aus dem Amt zu bugsieren. Nicht nur Aktivisten bloggen, auch die Partei ist online gegangen und flutete das Netz mit, naja, man sollte es Propaganda nennen. Sie hat Zensur ausgelagert - heute beschäftigen die Anbieter von Microblogs und sozialen Netzwerken viele Kontent-Überwacher die löschen, was die Filtersoftware übersieht. Häufig sind sie strenger als die Partei selbst - aus Angst vor Geldbußen und Lizenzentzug wird auch harmloses gelöscht. Es handelt sich hier um einen Staat, der früh die Gefahren des Internets für sich erkannt hat und reagiert hat. Bedenklich für die Demokratie noch, dass er seine Erfahrungen an andere despotische Staaten exportiert.
Kurz: China ist eine Warnung. Social Media ist ein Werkzeugkasten, der, wär hätte das gedacht, zum Guten und zum Schlechten verwendet werden kann. Das spiegelt sich auch in der ausgeglichenen Endabstimmung wider. Bei China können wir nichts tun, aber in unseren eigenen vier Wänden und deshalb: Medienkompetenz, Medienkompetenz und Medienkompetenz!    ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Post &#8211; danke, dass die Argumente nochmal in eine Struktur gebracht wurden. Schön, dass du Kriterien aufgezählt hast, an der sich der Nutzen von Social Media für die Demokratie messen lassen muss. Die haben bei der ansonst sehenswerten Debatte gefehlt!<br />
Zu Social Media und despotischen Staaten &#8211; wies mit China ausgeht, weiß man noch nicht. Der anfänglichen Euphorie &#8211; das Internet wird die kommunistische Partei zu Fall bringen &#8211; ist eine nüchternere Sicht gewichen. Ja, soziale Netzwerke helfen dort, Menschen zu mobilisieren &#8211; bisher aber nur lokal. Ja, Zensur wird erschwert &#8211; nicht aber unmöglich gemacht. Ja, es gibt mehr Transparenz. Aber auch hier gibt es die Kehrseite der Medaille. Transparenz wird nur dann zugelassen, wenn sie im Sinne der Partei ist, um z.B. einen unliebsamen Politiker aus dem Amt zu bugsieren. Nicht nur Aktivisten bloggen, auch die Partei ist online gegangen und flutete das Netz mit, naja, man sollte es Propaganda nennen. Sie hat Zensur ausgelagert &#8211; heute beschäftigen die Anbieter von Microblogs und sozialen Netzwerken viele Kontent-Überwacher die löschen, was die Filtersoftware übersieht. Häufig sind sie strenger als die Partei selbst &#8211; aus Angst vor Geldbußen und Lizenzentzug wird auch harmloses gelöscht. Es handelt sich hier um einen Staat, der früh die Gefahren des Internets für sich erkannt hat und reagiert hat. Bedenklich für die Demokratie noch, dass er seine Erfahrungen an andere despotische Staaten exportiert.<br />
Kurz: China ist eine Warnung. Social Media ist ein Werkzeugkasten, der, wär hätte das gedacht, zum Guten und zum Schlechten verwendet werden kann. Das spiegelt sich auch in der ausgeglichenen Endabstimmung wider. Bei China können wir nichts tun, aber in unseren eigenen vier Wänden und deshalb: Medienkompetenz, Medienkompetenz und Medienkompetenz!    </p>
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