Das talkabout 7c-Modell. So entwickeln wir Social Media Strategien

Posted by on November 13, 2012 at 9:51 am.

Seit fast drei Jahren arbeiten wir nach dem 7c-Modell, wenn wir Strategien erstellen, und ebenso lange ist das Modell Teil meiner Vorlesungen an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing, an der mhmk Hochschule für Medien und Kommunikation und an der Social Media Akdademie. Man kann sagen: Sie hat sich bewährt. Und das Modell wird fast monatlich “besser”, weil ich kontinuierlich dran arbeite. Man könnte sagen, dass Modell ist inzwischen in der 48. Auflage erschienen.

Natürlich ist das nur eine “Methode”, ein “Modell”. Man darf nicht sklavisch an ihr hängen, man kann (und sollte vielleicht sogar) in der Ausarbeitung die “Cs” durch deutsche Begriffe ersetzen (“Contribution” = “Ziele” oder “Wertbeitrag”) und man muss im Einzelfall den einen oder anderen Aspekt ergänzen. Aber die Methode ordnet die Gedanken, und wenn man alle Aspekte der 7c berücksichtigt, dann ist die Gefahr gering, dass man etwas vergisst. Und natürlich ersetzt das 7c-Modell nicht “Kreativität”. Jede Strategie braucht Kreativität. Aber meine Erfahrung ist, dass so ein Modell erst (strategische) Kreativität ermöglicht. Denn es schafft einen Rahmen, in dem man ich bewegen kann, um nicht beliebig zu werden, und es zwingt einen auch, wichtige Elemente miteinander zu verknüpfen.

Hier die Präsentation

Hier kann man die Präsentation auch in groß auf Slideshare anschauen.

Viel Spaß beim Strategieerstellen!

Am Ende des Tages ist eine Methode natürlich nur so gut, wie derjenige, der sie anwendet. Und natürlich werden die Erfolge immer größer, desto mehr Übung man hat. Deswegen möchten wir Sie ermuntern, selbst nach der Methide zu arbeiten. Wenn Sie sie als Agentur für einen Ihrer Kunden anwenden – auch gut. Wir würden uns nur freuen, wenn Sie dann auch den “Urheber” nennen. Und wenn Sie mit uns den Prozess durchlaufen wollen: Auch gut. Wir von talkabout bieten Strategieworkshops an, wo wir diese Methode einsetzen.

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  • Karin Sebelin

    PR heute – “Tue Gutes und lass Dir dabei zuschauen” hat was von “sich selbst in Szene setzen” … das hat mit aufrichtiger Humanität nichts mehr zu tun ! Wahre Humanität hat doch keine Hintergedanken! Hier wird aus Humanität eine Show gemacht!

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    • Nils Hoffmann

      Was ist denn “wahre” Humanität? Ob ich nun z.B. an soziale EInrichtungen spende, um mein eigenes Gewissen zu besänftigen oder aus PR-Zwecken ist doch in der Konsequenz egal. Denn ich tue was Gutes. Das Ergebniss bleibt gleich, und wenn es dem Unternehmen in Sachen PR weiterhilft, eine absolute “Win-Win”-Stiuation. Von daher bin ich ein absoluter Befürworter dieses Grundprinzips.

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  • http://twitter.com/TobLehmkuhl Tobias Lehmkuhl

    Ein schöner und ganzheitlicher Ansatz, der die verschiedenen Facetten von Social Media aufzeigt. Ob dies alles noch zur Strategie gehört ist sicherlich Ansichtssache. Ein Punkt, der, meiner Meinung nach, ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätte war die Integration der Kunden/Nutzerperspektive. Dieser Aspekt ist zwar immer mal wieder vertreten (u.a. im Rahmen der Marktforschung), könnte jedoch auch als eigenständiger Punkt in dem Modell (“Customers/consumer” – beginnt sogar mit C) mehr Wertigkeit erhalten. Schliesslich geht es doch darum, den Zielgruppen einen Mehrwert zu bieten und nicht einfach nur einen weiteren Push Kanal zu etablieren.

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    • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

      Absolut richtig! Sage ich immer wieder auf der Tonspur. Das feiern wir bei “Context” ab. Deswegen stehen “Contribution” und “Context” als Basis nebeneinander. “Contribution” ist dabei die egozentrische Sicht (Was bringt es mir?) und “Context” die Perspektive der Dialoggruppen und Stakeholder (“was erzeigt Relevanz”). Aber du hast dann wohl recht, das mann man deutlicher darstellen.

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  • http://twitter.com/imarketingnet Wilfried Schock

    Ich würde definitiv den einen oder anderen deutschen Terminus verwenden. Entspannt erfahrungsgemäß die Augen beim Kunden wenn er nicht immer so groß gucken muss.

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