Kategorie: Google+

Google+ Circles in der Kommunikation und das große Versäumnis von Google?

Anlässlich eine G+-Konzeptes für ein größeres Unternehmen überprüfe ich gerade gedanklich die Sinnhaftigkeit von Circles. Google hebt bei den Circles ja vor allem hervor, dass man damit einzelne Zielgruppen besser adressieren könne. Das mag für Privatleute Sinn machen. Unter Umständen auch, wenn man Google+ als “Social Intranet” einsetzt. Wenn es um Unternehmenskommunikation geht, macht uns Google offensichtlich etwas vor – wohl auch deswegen, weil sie bisher einfach ein wesentliches Element vergessen haben?

Quelle: Google (http://www.google.com/intl/de/+/learnmore/sharing/)

Google schreibt selbst auf der Seite “Google+ für Unternehmen”: “Mithilfe von Kreisen können Sie Nutzer je nach Bedarf einordnen, beispielsweise nach Standort oder Interessen. So können Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Beiträge mit den richtigen Personen teilen.” Auch die Headline der Seite ist irreführend: “Kommunizieren Sie gezielt mit den richtigen Personen”. Wie soll das denn gehen? Das ist doch leider komplett wirklichkeitsfremd. Wie soll ein Unternehmen denn sinnvoll Circles erstellen? Soll ein Unternehmen wirklich händisch den Standort eines Followers ermitteln? Und woher soll es wissen, welche Interessen der Follower hat? Das ist doch – man kann es kaum anders sagen – absurd! Dazu kommt, dass es ja gar nichts bringt, wenn ich einen Menschen zu einem Circle hinzufüge. Damit kann man ihn ja genau nicht “ansprechen”. Das macht nur Sinn, wenn dieser Mensch zuerst dem Unternehmen folgt – dann kann man den in ein Circle packen. Aber soll ein Unternehmen wirklich ständig alle neu hinzugekommenen Follower kontrollieren?

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“Tools & Tactics für Social Media Manager”

Ich habe heute ein “Mammutwerk” abgeschlossen: Die Vorlesungsfolien für die Vorlesung ”Tools & Tactics für Social Media Manager”. Ich habe versucht, alle meine Erfahrung aus dreieinhalb Jahren praktischer Arbeit im Social Web einfließen zu lassen: Die Tools, die ich verwende, die Tricks, die ich anwende, die Ziele, die ich verfolge.  Nun ja, zumindest die meisten. Also das hat alles weder einen Anspruch auf “Richtigkeit” noch auf Vollständigkeit. Das ist eben das, was und wie ich das persönlich mache (inkl. “06:30 Uhr aufstehen). Für andere Leute in anderen Unternehmen mag das total anders aussehen (die machen ja vielleicht auch mal sowas?). Und es ist echt viel geworden: Mehr als 200 Folien. Ich hoffe trotzdem, dass die Informationen für den ein oder anderen einen Mehrwert darstellen. Als Vorlesung halte ich die Präsentation im Rahmen meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der mhmk (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation). Aber da dürften es zumindest zwei Vorlesungen werden :-)

Crowdsourcing mit Google+

Ich habe in den letzten Tagen zwei Mal mit Google+ experimentiert, um “die Crowd” zur Generierung von Wissen zu nutzen. Nun ja, zumindest mal, um Informationen zu generieren :-) Ein Mal habe ich gefragt, welche Chancen und Risiken für Unternehmen durch Social Media bestehen, und ein anderes Mal, wer Links von Google+-Profilen kennt, die derzeit von Unternehmen genutzt werden.


Mein Fazit: Google+ eignet sich sehr gut, um schnell Informationen zu sammeln. Ein großer Vorteil gegenüber Facebook ist: Es ist öffentlich. Und ein Vorteil gegenüber Blogs ist: Es ist vernetzt, verbreitet sich also im Netzwerk, wann immer jemand anderes postet. Allerdings muss man auch einiges dabei beachten…

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