Kategorie: Netzpolitik

Der olympische Gedanke in der Kommunikation: Gesellschaftliche Akzeptanz in Zeiten von Social Media


Ich habe die Ehre und Freude gehabt für ein im FAZ-Verlag erscheinendes Buch einen Beitrag zu schreiben. Das Buch erscheint im Rahmen der Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik, und es geht um das “Arbeitsleben 3.0 – Erfolg in einer veränderten Welt”. Ich habe das als Anlass genommen zu fragen, welche Bedeutung in der heutigen “veränderten Welt” gesellschaftliche Akzeptanz hat. 

Strategie

Und ich konnte dem Verlag abringen, dass ich einen Teil davon bereits vorab veröffentlichen darf. Es geht um die Frage der “Gesellschaftlichen Akzeptanz” in Zeiten von Social Media

Das tl;dr gleich am Anfang: Bei einer pragmatischen Sichtweise reduziert sich das Thema „Gesellschaftliche Akzeptanz in Zeiten des Social Web“ auf die Frage, wie ein Unternehmen mit kritischen Themen sichtbar umgeht. Je mehr sich ein Unternehmen mit den kritischen Stimmen öffentlich auseinandersetzt, desto mehr wird gegenseitiges Verständnis geschaffen: Das Unternehmen wird sich verändern und die Gesellschaft wird das honorieren. Nicht sofort und nicht komplett. Aber Schritt für Schritt. Und das ist angesichts der komplexen Interessenlage ein sehr gutes Ergebnis.

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Social Media – Fluch oder Segen für die Demokratie? Ein Abend im Debate-Club von CNN

Ich hatte gestern einen sehr lustigen Abend im Debate Club von CNN und Roland Berger. Zwei Teams haben nach festen Regeln über die Frage debattiert: “Social Media – Fluch oder Segen für die Demokratie”. Ich war zusammen mit Eva Herman und John Friedman (“Erkan”) im No-Team und musste verargumentieren, warum Social Media ein *Fluch* für die Demokratie ist. Im anderen Team waren drei, nennen wir sie mal “Jungpolitiker”: Thomas Pfeifer (die Grünen), Valentin Tomaschek (Politcamp) und Christoph Giesa (“Vordenker” und im Team von “Gauck for BP”). Wir hatten einen tollen Moderator, das Format macht Spaß (auch wenn es noch einige Schwächen hat) und die Stimmung war super “spielerisch” – also der “Wettkampf” stand deutlich vor dem Rechthaben.

Und ich will es vorwegnehmen: Wir haben haushoch gewonnen. Eigenltich hatte ich uns wenig Chancen ausgerechnet, weil: Hey, na klar ist Social Media ein Segen für die Demokratie! Und dementsprechend war auch die Grundstimmung: 82% des Publikums stimmten in der “Nullmessung” für “Segen” und nur 18% für uns, also für “Fluch”. Und am Ende der Debatte hatten wir dem “Yes” Team 31%-Punkte abgenommen: 51:49. Das war eine herbe Schlappe. wenn wir auch noch über die 50 Prozent gekommen, also auch absolut gewonnen hätten, dann wäre das schon degradierend gewesen :-) Gott sei Dank war es nicht so.

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