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	<title>talkabout &#187; Komplexität</title>
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	<description>Fürsprecher gewinnen &#124; Debatten führen &#124; Werte schaffen</description>
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		<title>Vom Hype zum strategischen Einsatz: Wie Social Media nachweisbar Werte in Organisationen schafft.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 05:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirkolange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Strategie]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Tweet“60 Prozent der führenden deutschen Unternehmen nutzen Social Media.“ Liest man. Nur: Nutzen sie es wirklich? Oder haben sie einfach nur einen Twitter- respektive Facebook-Account? Oder einen Blog. Und einen YouTube Account. In deutschen Unternehmen fehlt es fast vollständig an integrierten Social Media Strategien. Wenn Social Media die Antwort ist – was war noch mal [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1566" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.talkabout.de%2F2010%2F04%2F26%2Fvom-hype-zum-strategischen-einsatz-wie-social-media-nachweisbar-werte-in-organisationen-schafft%2F&amp;text=Vom%20Hype%20zum%20strategischen%20Einsatz%3A%20Wie%20Social%20Media%20nachweisbar%20Werte%20in%20Organisationen%20schafft.&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.talkabout.de%2F2010%2F04%2F26%2Fvom-hype-zum-strategischen-einsatz-wie-social-media-nachweisbar-werte-in-organisationen-schafft%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.talkabout.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>“60 Prozent der führenden deutschen Unternehmen nutzen Social Media.“ Liest man. Nur: Nutzen sie es wirklich? Oder haben sie einfach nur einen Twitter- respektive Facebook-Account? Oder einen Blog. Und einen YouTube Account. In deutschen Unternehmen fehlt es fast vollständig an integrierten Social Media Strategien. Wenn Social Media die Antwort ist – was war noch mal die Frage?</p>
<div id="attachment_1577" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/tapp.png"><img class="size-medium wp-image-1577" title="tapp" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/tapp-300x209.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Blindflug bei Social Media. Integrierte Strategien sind noch selten zu finden.</p></div>
<p>An Social Media scheiden sich weiterhin die Geister. Die einen sehen darin ein Heilsversprechen und eine Revolution in der Kommunikation: „Social Media wird alles verändern!“ „Die Zukunft liegt in der Echtzeitkommunikation!“ „Wer sich nicht auf Social Media einlässt, verliert seine Wettbewerbsfähigkeit!“ Die anderen wiegeln ab: „Keine Reichweite!“ „Viel zu aufwändig!“ „Meine Kunden sind eh nicht auf Facebook &amp; Co.!“ Wie so oft liegen beide Parteien falsch: Social Media ist weder die Lösung, noch ist Social Media irrelevant. Aber was kann „Social Media“ denn realistisch leisten?</p>
<p><span id="more-1566"></span></p>
<h2>Die Krux ist, dass es so einfach ist</h2>
<p>Die Krux ist: Social Media zu „machen“, ist so einfach. Und das verführt. Man richtet sich einen Account ein und fängt erst einmal an. Alternativ beauftragt man (wahlweise) eine Werbe- oder Social-Media-Agentur, die alles noch wirklich hübsch macht. Und wenn es dann nicht gut läuft, wenn man nach drei Monaten immer noch bei 50 Followern auf Twitter und 38 Fans auf Facebook sitzt, fängt man an, sich an die Frage zu stellen, was man denn jetzt tun kann. Dann kommen im Allgemeinen die kategorischen Imperative des 21. Jahrhunderts wie „höre zu!“, „führe Dialog!“, „sei authentisch!“, „finde spannende Themen!“ oder „öffne dich!“ Und verdutzt stellen die Verantwortlichen dann fest: „Das ist ja alles gar nicht so einfach!“</p>
<p>Die Folge: Viele Unternehmen fangen mit Social Media überhaupt nicht erst an, weil sie nur Schwierigkeiten, viel Aufwand, aber nicht den konkreten Nutzen sehen. Belege durch amerikanische Studien und Beispiele? Kaum auf Deutschland übertragbar! Deutsche positive Cases? Fehlanzeige! Die Saftkelterei Walther? Ein Sonderfall! Lufthansa? Viel zu groß. Und überhaupt, was sind schon 25.000 Follower für jemanden, wie die Lufthansa?</p>
<h3>Die Frage nach „was bringt’s mir?“</h3>
<div id="attachment_1579" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/tap2.png"><img class="size-full wp-image-1579" title="tap2" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/tap2.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media ist Marketing auf Steroiden. Oder doch nicht?</p></div>
<p>Dabei ist die Frage nach der Wertschöpfung von Social Media eigentlich nicht schwierig zu beantworten. Man darf nur nicht den Fehler begehen, zuerst eine Maßnahme zu ergreifen und dann irgendwann zu schauen, was es dann gebracht hat. Dazu ist die Welt zu kompliziert. Kausale Zusammenhänge lassen sich heute nicht mehr linear darstellen. Das Geheimnis der &#8220;<a href="http://www.pr-guide.de/index.php?id=253&amp;tx_ttnews[tt_news]=504&amp;cHash=6b4bc91824" target="_blank">Wertschöpfungsorientierten Kommunikation&#8221;</a> liegt darin, zuerst die Werte und die präzisen Ziele zu definieren und dann bei der Entwicklung und Steuerung der Maßnahmen genau diese Ziele im Auge zu haben. Je konkreter die Ziele sind (zum Beispiel: „40 Prozent aller definierten Schlüsselmedien folgen mir auf Twitter“), desto leichter kann man den Erfolg überprüfen. Vor allem kann man vorher klären, ob das angestrebte Ziel überhaupt als Wert wahrgenommen wird. Social Media wird dann erfolgreich, wenn man für sich erkennt, was Social Media <em>besser</em> zu leisten im Stande ist, als andere Kommunikationsdisziplinen, und wenn man diese Eigenschaften – im Zusammenspiel mit den anderen Maßnahmen – gezielt einsetzt, um die als wichtig erkannten Ziele zu erreichen.</p>
<p>„Ist doch klar, was man erreichen will“, sagen Sie jetzt: „Jedes Unternehmen will seinen Absatz erhöhen!“ Ja. Schon. Nur: Erstens sind die Zeiten, wo man einfach mehr verkaufsfördernde Werbung schalten musste, um den Umsatz zu erhöhen, lange vorbei. Die Welt ist komplex geworden. Ob Menschen ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, ist zu einer unüberschaubaren Gemengelage aus Reputation, Empfehlungen von Peer-Groups, persönlichen Erfahrungen, öffentlicher Meinung, Branding und individueller Wahrnehmung geworden. Und mehr. Überhaupt verschiebt sich die Deutungshoheit: Wo Unternehmen früher die Markenwerte selber definieren und kommunizieren konnten, bestimmt heute die Öffentlichkeit immer mehr die Wahrnehmung einer Marke. Und zweitens muss ein Unternehmen heute eine ganze Menge weiterer Ziele erreichen, die von Meinungen und Einstellungen anderer Menschen abhängig sind: gute Mitarbeiter bekommen, Finanzierungen sicherstellen, mit Aktivisten umgehen – nur um einige wenige zu nennen. Und: Social Media bedeutet eine sehr starke Vernetzung aller Faktoren: Auch wenn nicht alle – oder sogar nur ein paar – Kunden soziale Medien nutzen: im Zweifel tun es die Journalisten, deren Meinung in Social Media vorgeprägt wird, und die sich dann in den Veröffentlichungen wiederfindet – nur als Beispiel.</p>
<h3>Was kann Social Media leisten?</h3>
<p>Ein Grundfehler bei der Einführung von Social Media ist bereits, abstrakt  von Social Media zu sprechen. Tatsächlich handelt es sich nicht um <em>ein einziges</em> Phänomen – sondern um viele verschiedene. Aus diesem Grund helfen auch die ganzen Imperative wie “führe Dialog!“ oder „sei authentisch!“ selten wirklich weiter: In allen Bereichen gelten unterschiedliche Regeln. Die wichtigste – und wohl auch banalste – Erkenntnis ist: Das Social Web existiert! Menschen reden öffentlich miteinander! Und sie sagen ganz klar ihre Meinung. Ungeschönt, oft kritisch, manchmal polemisch und häufig ohne große Rücksicht auf Etikette. Die Betonung liegt auf: Sie reden <em>öffentlich</em> miteinander. Weil Google alles sieht und nichts vergisst, tauchen diese Meinungen dann auch im Kontext anderer, gar nicht auf Social Media bezogener Verwendung des Internets auf. Und je mehr das semantische Web Gestalt annimmt, desto stärker wird der Effekt. Diesem Social Web ist es <em>völlig</em> egal, ob Sie als Unternehmen da präsent sind. Das gilt es zunächst einmal zu verstehen und zu akzeptieren. Die Frage ist: Nehmen Sie an dem Gespräch teil, oder überlassen Sie die Meinungsbildung denen, die – je nachdem – zufällig gut oder zufällig schlecht über Sie und Ihre Themen sprechen? Der Witz von Social Media ist: <em>Wenn</em> es Sie interessiert, was die Menschen über Sie oder ihre Themen denken – hier lernen Sie es. Und Sie können aktiv auf die Meinungsbildung Einfluss nehmen. Allerdings funktioniert das in den meisten Fällen nach ganz anderen Prinzipien als die Meinungsbildung, wie wir sie bisher kannten.</p>
<div id="attachment_1568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/chart1_big.png" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1568     " title="chart1" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/chart1.png" alt="" width="570" height="451" /></a><p class="wp-caption-text">Strategische Ziele von Social Media (cc talkabout communications), bitte klicken für größere Version.</p></div>
<h2>Strategische Felder</h2>
<p>In unserer Beratungspraxis unterscheiden wir heute zwischen drei klaren strategischen Bereichen in Social Media: Social Media Culture, Social Media Relations und Social Media Marketing. Und in allen drei Bereichen sehen wir unterschiedliche Ziele, es herrschen andere Regeln, und alle drei Bereiche müssen sogar von unterschiedlichen Menschen beziehungsweise Abteilungen geführt werden. Entscheidend sind die Inhalte, nicht die Kanäle. Dazu kommt – so empfehlen wir – eine zentrale Funktion eines Social Media Managers (als Einzelfunktion oder sogar Abteilung), der unter anderem die technischen Plattformen betreut, das zentrale Monitoring übernimmt, alle Aktivitäten koordiniert und als interner Berater fungiert. Diese Funktion ist neu, sie gibt es bisher noch nicht. Sie ist deutlich mehr als ein „Community Manager“. Der Social Media Manager soll aber nicht Gegenstand dieses Artikels sein – auch wenn er eine enorm wichtige Funktion übernehmen wird.</p>
<div id="attachment_1569" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/chart2_big.png" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1569  " style="margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" title="chart2" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/chart2.png" alt="" width="570" height="414" /></a><p class="wp-caption-text">Strategische Felder von Social Media  (cc talkabout communications), bitte klicken für größere Version.</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Social Media Culture</h3>
<div id="attachment_1584" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/cosby.png"><img class="size-full wp-image-1584 " title="cosby" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/cosby.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;But what, if you are an asshole?&quot;</p></div>
<p>Ich war vor etwa einem halben Jahr auf einer Blogger-Konferenz in Minneapolis. Einer der Redner war <a href="http://twitter.com/scottmonty" target="_blank">Scott Monty</a>, der „Chief Social Media Officer“ von Ford. Er erzählte eine Anekdote über den amerikanischen Komiker Bill Cosby. Der hatte einen kokainabhängigen Freund, und Cosby fragte ihn: „What is so wonderful about cocaine?“ Der Freund antwortete unumwunden: „Hey, it’s so great because it intensifies your personality!“ Und nach einem kurzen Zögern fragte Cosby verdutzt zurück: „But what, if you are an asshole?“.</p>
<p>Social Media ist das Kokain der Kommunikationsbranche, sagte Scott Monty und er trifft damit den Nagel auf den Kopf: Social Media intensiviert die Persönlichkeit eines Unternehmens! Man könnte es auch anders ausdrücken: Früher hieß PR “Tue Gutes und rede darüber“. Heute heißt es „Sei wirklich gut und lass Dir dabei zuschauen“. In und durch Social Media wirkt das tatsächliche Sein deutlich mehr als das (so) tun (als ob). Deswegen ist es unerlässlich, die eigene Kultur ungeschönt auf den Prüfstand zu stellen. Ein Unternehmen, das auf eine One-Voice-Policy besteht, das Wissen nicht teilen will und das kein Interesse an Transparenz hat, für das ist Social Media entweder keine Option oder der Einsatz wird überwiegend dünn bleiben. Auch „sei authentisch!“ ist keine allgemeingültige Regel: Für ein „Asshole“ ist eine in Social Media exponierte Authentizität selten zielführend. Natürlich können diese Unternehmen auch die Social-Media-Kanäle nutzen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Aber hier liegt auch eine Gefahr: Je präsenter ein Unternehmen in Social Media ist, desto leichter macht es sich auch angreifbar.</p>
<div id="attachment_1608" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/asshole.png"><img class="size-full wp-image-1608" title="asshole" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/asshole.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Für ein „Asshole“ ist eine in Social Media exponierte Authentizität selten zielführend.</p></div>
<p>Social Media Culture ist der am stärksten wirksame Bereich von Social Media. Im Allgemeinen sind da auch nicht das Marketing oder die PR involviert. Social Media Culture ist Chefsache. Sie wollen Social Media für Kundenservices einsetzen? Dann sorgen Sie für eine unbedingte Service-Orientierung in Ihrem Unternehmen! Sie wollen ihre Mitarbeiter als Evangelisten im Social Web aktivieren? Dann sorgen sie dafür, dass ihre Mitarbeiter tolle Sachen haben, über die sie berichten können! Sie wollen, dass sich ihre Mitarbeiter vernetzen und so ihr Wissen vermehren? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie eine Kultur haben, in der „Wissen teilen“ ein Wert ist und niemand seine Kompetenzen verteidigen muss. Sie müssen dann „nur noch“ das Spielfeld schaffen, auf dem sich dann Kunden, Mitarbeiter und andere Fans mitteilen dürfen. Hier ist Social Media definitiv eine Antwort, denn es gibt heute kein anderes Medium, über das Sie die Begeisterung ihrer Stakeholder transportieren können. Und hier stellt sich nicht mehr die Frage nach Authentizität und Transparenz im Social, denn die sind gewollte Konsequenzen innerhalb Ihrer Unternehmenskultur &#8211; auch außerhalb des Social Web. Im Grunde stellt sich nicht einmal die Frage nach „Social Media“. Denn sobald Service, Wissensaustausch oder Anerkennung Teil Ihrer Kultur sind, werden Sie mit anderen Menschen im Austausch sein wollen, dann sind Sie interessiert an anderen Meinungen, dann wollen Sie lernen. All das bietet Social Media. Wer sich für dieses Thema mehr interessiert, dem empfehle ich, Stephan Grabmaier zu &#8220;verfolgen&#8221;, <a href="http://twitter.com/trill_stephan" target="_blank">http://twitter.com/trill_stephan</a>. Er ist bei der Telekom für das Thema Enterprise 2.0 zuständig und macht da wirklich tolle Sachen.</p>
<h3>Social Media Relations</h3>
<p>Als PR-Mensch sehe ich im Bereich „Social Media Relations“ das zweite Kerngebiet von Social Media. Ziel ist, die öffentliche Wahrnehmung Ihres Unternehmens mit zu beeinflussen. Die wesentlichen Fragestellungen sind: Was kann ich tun, wenn Menschen schlecht über mich oder meine Themen reden? Wie bringe ich Menschen dazu, gut über mich und meine Themen zu reden? Und: Wie kann ich Beziehungen zu wichtigen Influencern aufbauen und sie nachhaltig für mich und meine Themen gewinnen? Natürlich ist eigentlich Ihr eigentliches Verhalten die Basis dafür. Aber Sie können auch ohne eine &#8220;strategische Kultur&#8221; im Bereich Social Media Relations einiges erreichen. Der Schlüssel sind gute Beziehungen. Und zwar zwischenmenschliche, also soziale, Beziehungen. Und die Kür ist, wenn Sie von Public Relations zu Public Engagement kommen, wenn sich die gute Beziehung auch durch Handlungen Ihrer Stakeholder ausdrückt.</p>
<div id="attachment_1611" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/jako.png"><img class="size-full wp-image-1611" title="jako" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/jako.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Schlechte &quot;Social Media Relations&quot; können zum PR-Gau werden.</p></div>
<p>Hierfür ist es unabdingbar, Vertrauen durch eine offene Kommunikation herzustellen, persönliche Reputation der Sprecher aufzubauen und sich für die potenziellen Fürsprecher voll einzusetzen. Das alles sind aber keine Fragen von Social Media. Das ist universell. Es gibt aber kaum ein anderes Medium – und schon gar kein Massenmedium – das so nahe an der echten Beziehung dran ist, wie Social Media. Sie können persönliche Kontakte skalieren! Und die aufgebauten Beziehungen wirken auch über die sozialen Medien hinaus: Denn die meisten Influencer, zum Beispiel Journalisten oder Analysten, haben auch außerhalb des Social Web Einfluss. Auch dann erübrigen sich viele weitere Fragen: „Menschlich auftreten“ oder „persönlich kommunizieren“ ist schlichtweg eine Konsequenz aus dem Ziel, „echte Beziehungen aufbauen“. Es sei denn, Ihre PR-Spezialisten besitzen keine soziale Kompetenz. Dann sollten Sie sich aber generell fragen, ob diese richtig am Platz sind.</p>
<p>Anders als Social Media Culture lassen sich Social Media Relations abgegrenzter aufbauen. Denn die Kultur ist hier die individuelle Persönlichkeit des Unternehmenssprechers – oder dessen Vertreters bis hin zur Agentur. Auch hier wird die Wahrnehmung durch das tatsächliche Verhalten bestimmt. Nur kann ein einzelner Mensch deutlich besser und flexibler agieren als ein ganzes Unternehmen. Zudem geht es hier nicht mehr um ein wirkliches Massenphänomen. Im Rahmen von Social Media Relations geht es vor allem um die Beziehungen zu den Influencern. Das mögen auch ein paar Hunderte oder sogar einige Tausend sein: Aber es sind nicht die Mengen notwendig wie im klassischen Marketing. Und auch das Vorgehen ist (relativ) leicht. Es gibt bereits viele gute Beispiele, wo sich einzelnen Personen sehr gut im Social Web positioniert haben, weil sie engagiert sind, Wissen teilen, sowie offen, direkt und persönlich kommunizieren. Diese Menschen bauen eine hohe Reputation auf, werden oft weiter empfohlen und können ihr positives Image auf das Unternehmen übertragen.</p>
<p>Die Disziplin &#8220;Social Media Relations&#8221; eignet sich in vielen Fällen auch als Light-Version von &#8220;Social Media Culture&#8221;. Bis das Unternehmen und die Prozesse auf Social Media ausgerichtet sind, kann die PR-Abteilungen durchaus auch Fälle von Support und Services übernehmen. Und sie tut auch gut daran. Denn ein unzufriedener Kunden, der auf Twitter oder in einem Blog seinem Unmut Luft macht wird schnell zu einem Problem der Öffentlichkeitsarbeit. Und so macht es Sinn, wenn sich die Unternehmenskommunikation dieser Kritiker annimmt, ihnen hilft und in direkten Dialog mit ihnen tritt. Langfristig kann das allerdings nicht funktionieren. Denn im Allgemeinen sind die PR-Leute zu teuer. Service und Support sind dagegen Bereiche, wo die Kosten üblicherweise in Cent-Beträgen gemessen werden.</p>
<h3>Social Media Marketing</h3>
<div id="attachment_1612" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/kitkat.png"><img class="size-full wp-image-1612" title="kitkat" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/kitkat.png" alt="" width="240" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Wer sich im sozialen Web bewegt, ist leichter angreifbar. Marketing ohne Relations sind nicht zu empfehlen.</p></div>
<p>Für „Social Media Marketing“ gibt es in der Praxis die wenigsten nachweisbar erfolgreichen Beispiele: Jedenfalls kenne ich kaum deutsche Beispiele, wo über Social Media direkt Umsatz generiert wird. Mir fällt hierzu nur Dell ein, die über Twitter direkt Produkte verkaufen und über „Dell Swarm“ mit Hilfe sozialer Netzwerke dynamische Einkaufsgemeinschaften bilden. Aber darüber hinaus? Dünn. So langsam werden Shops in Facebook integriert, ja. Aller-dings spielt ohne Frage das „Social Media Branding“ eine zuneh-mende Rolle: Wenn es einem also gelingt, beeindruckende Brand Outposts im Social Web zu entwickeln, toll gemachte Plattformen, auf denen man Spaß haben kann und die visuell und technisch überzeugen. Auch in den Bereichen Marktforschung und CRM gibt es erste Versuche, die vielversprechend aussehen, die aber alle noch mit geringen Reichweiten im Social Web zu kämpfen haben. Ich bin auch ganz offen, dass ich persönlich bei „Social Media Marketing“ noch skeptisch bin. Es gibt ein paar Branchen oder Themen, die sehr Social Media affin sind, wo sich das lohnt. Allgemein dürften aktuell die Bereiche „Kultur“ und „Relations“ in Deutschland deutlich erfolgreicher sein.</p>
<h3>Fazit zur Strategie</h3>
<p>Das Faszinierende an Social Media ist, dass alle drei Bereiche wie kaum in einer anderen Kommunikationsdisziplin voneinander ab-hängig sind. Marketingaktivitäten gehen ins Leere, wenn nicht auch Empfehlungen von anderen Nutzern kommen. Schlimmer noch: Wer nicht servicefreundlich ist („Social Media Culture“), wird sogar tendenziell aktiv angegriffen, wenn er zu aggressiv Verkaufsförde-rungsmaßnahmen in Social Media ergreift. Auf der anderen Seite kann ein toller Service dazu führen, dass Menschen sich begeistert äußern, was auch direkt zu Verkäufen führen kann. Und je stärker ein Unternehmen persönlich mit Meinungsführern spricht („Influencer Relations“), desto größer wird das Interesse an einem Unternehmen, man will wissen, was sonst noch so dahinter steht. Wie in keinem anderen Medium ist in Social Media das „Teamplay“ wichtig. In Social Media fließen alle Eindrücke zusammen.</p>
<div id="attachment_1637" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><a href="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/seinschein.png"><img class="size-full wp-image-1637" title="seinschein" src="http://blog.talkabout.de/wp-content/uploads/2010/04/seinschein.png" alt="" width="570" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Wem Social Media Culture ein zu heißes Eisen ist, für den kommt Social Media Relations in Betracht. Social Media Marketing hat die geringsten Anforderungen an das Sein.</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Ideal ist es, alle drei Bereiche konsequent anzugehen. Dann empfehlen wir, „von innen nach außen“ vorzugehen, also zuerst für eine entsprechende Kultur zu sorgen, dann die Beziehungen zu den Influencern aufzubauen und erst am Schluss wirklich in die Breite zu gehen. Wenn für Sie das Thema „Kultur“ ein zu heißes Eisen ist, dann würden wir empfehlen, auf „Social Media Relations“ zu setzen – zumindest dann, wenn Sie in keinem Commodity-Bereich tätig sind, wo kein Bedarf für Debatten oder große Meinungsäußerungen besteht. Und natürlich kann man auch „nur“ Social Media Marketing machen und die diversen Angebote annehmen, die viel „Buzz“ versprechen. Wenn diese Aktionen allerdings nicht auf einer entsprechenden Kultur und guten Beziehungen fundieren, sollte man allerdings einkalkulieren, dass das nicht immer mit dem Buzz klappt, und dass man im Social Web auch leicht Kritik erntet. Wir empfehlen also, zumindest das Thema Social Media Relations mitzudenken, wenn man Marketing im Social Web betreibt &#8211; zumindest in Form von Krisenszenarien, das <a href="http://blog.talkabout.de/2010/03/28/nestle/" target="_blank">zeigt ja auch der Fall Nestlé sehr schön</a>. Das kann im Zweifelsfall unangenehm werden. Wer aber „Social Media“ nicht als Kanal begreift, sondern als eine deutlich stärkere Kundenorientierung, für den wird Social Media sicher ein Erfolg. Nicht unbedingt wegen „Social Media“, aber definitiv wegen der Kundenorientierung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">..</span>
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		<title>Der Kampf Apple gegen Google. In Wirklichkeit ein Kampf zwischen &#8220;Kontrolle&#8221; und &#8220;Freiheit&#8221;?</title>
		<link>http://blog.talkabout.de/2010/02/02/der-angebliche-kampf-apple-gegen-google-als-kampf-zwischen-kontrolle-und-freiheit/</link>
		<comments>http://blog.talkabout.de/2010/02/02/der-angebliche-kampf-apple-gegen-google-als-kampf-zwischen-kontrolle-und-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirkolange</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetDie FAZ vom  02. Februar berichtet wie folgt: “Der Apple-Chef glaubt nicht an das Web 2.0 und will Google stürzen. Mit dem iPad verabschiedet Apple nicht nur den Computer, sondern greift auch die Idee sozialer Netzwerke an. Während sich Google und Apple zunehmend in direkte Konkurrenten verwandeln, übersehen viele Beobachter, dass Jobs ein eingefleischter Skeptiker [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1088" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fblog.talkabout.de%2F2010%2F02%2F02%2Fder-angebliche-kampf-apple-gegen-google-als-kampf-zwischen-kontrolle-und-freiheit%2F&amp;text=Der%20Kampf%20Apple%20gegen%20Google.%20In%20Wirklichkeit%20ein%20Kampf%20zwischen%20%26%238220%3BKontrolle%26%238221%3B%20und...%20&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fblog.talkabout.de%2F2010%2F02%2F02%2Fder-angebliche-kampf-apple-gegen-google-als-kampf-zwischen-kontrolle-und-freiheit%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://blog.talkabout.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die FAZ vom  02. Februar berichtet wie folgt: “Der Apple-Chef glaubt nicht an das Web 2.0 und will Google stürzen. Mit dem iPad verabschiedet Apple nicht nur den Computer, sondern greift auch die Idee sozialer Netzwerke an. Während sich Google und Apple zunehmend in direkte Konkurrenten verwandeln, übersehen viele Beobachter, dass Jobs ein eingefleischter Skeptiker bezüglich der doppelten Marotte des Silicon Valley geblieben ist: der Rechnerwolke und Web-2.0-Diensten wie Facebook.” (Artikel leider noch nicht online).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/andresthor/3963368371/sizes/l/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2463/3963368371_095254caf0_b.jpg" alt="CC Flickr, andres.thor" width="515" height="333" /></a></p>
<p>Ich glaube, dass ich so langsam anfange, den Hype und die Debatte um das iPad zu verstehen. In der Debatte um das iPad steckt eigentlich eine andere, eine viel größere  Debatte: Nämlich die, wie wir mit der zunehmenden Komplexität der Welt umgehen. Immer wieder wird den Kritikern des iPad vorgehalten, <a href="http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-134" target="_blank">das iPad sei gar nicht für sie gemacht</a>. Und es gibt eine starke Bewegung, die sich für eine Reduktion und Verlangsamung der Welt einsetzt, siehe Frank Schirrmacher oder auch die &#8220;<a href="http://www.slow-media.net/" target="_blank">Slow-Media-Bewegung</a>&#8221; (wenn man dort schon von einer Bewegung sprechen kann).</p>
<p><span id="more-1088"></span></p>
<h3>Wenn viele Optionen überfordern</h3>
<p>Es gibt definitiv diejenigen, die sich von der neuen Wissens-Ökononomie überfordert fühlen. Es gibt die Menschen, die mit der Komplexität der Welt nicht gut klar kommen (siehe dazu auch Artikel im Handelsblatt &#8220;<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/konsumverhalten-wenn-auswahl-ueberfordert-oder-auch-nicht;2522150" target="_blank">Wenn Auswahl überfordert – oder auch nicht</a>&#8220;). Ganz ohne Frage. Auch für Unternehmen bzw. die Unternehmenskommunikation ist der Verlust der Kontrolle über die Informationen ein Greuel. Und die alle sehnen sich (wieder) nach mehr Kontrolle, Beherrschbarkeit und Einfachheit. Auch dass der Populist Schirrmacher von vielen so gerne gelesen ist, belegt das. Und das ist gut und richtig so! Apple bedient dieses Bedürfnis nahezu perfekt. Apple ist maximale Kontrolle. Und das führt zu Qualität. Das ist unbestritten. Das Konzept ist gut und gültig. Nicht nur, dass &#8220;ein Apple&#8221; (angeblich) genau das macht, was man will, Apple hat das System &#8220;Kontrolle&#8221; auch in der Unternehmenskommunikation perfektioniert. Auch dieser Aspekt ist interessant: Während Google sein Nexus komplett offen im Netz kommuniziert hat, war Apple nahezu hermetisch abgedichtet, hat sogar durch &#8220;Fake Leaks&#8221; versucht, die Informationslage zu steuern.</p>
<h3>Der Kampf zweier Zukunftsentwürfe</h3>
<p>Ich sehe das iPad (oder die Idee dahinter) aber auch als <a href="http://blog.talkabout.de/2010/01/31/das-ipad-als-ausdruck-von-konsumentenbedurnissen-oder-passiv-fett-und-faul-im-internet-schlaraffenland/">Gegenentwurf zu der grade aufkommenden Kultur des Web 2.0</a>: Offenheit, Partizipation und Vernetzung. Nicht nur das iPad (das ist nur ein technisches Gerät), sondern der Hype um das iPad, der Ausdruck eines Bedürfnisses ist. Apple und das iPad stehen für mich (und jetzt wohl auch direkt ausgesprochen durch Jobs) gegen Google und soziale Netze wie Facebook oder Twitter. Vielleicht entwickelt sich der Kampf Apple gegen Google zu einem Kampf zweier Zukunftsentwürfe. Hier die faszinierenden Visionen eines Kontrollfanatikers, der den Menschen jegliche Mühe abnehmen will und dabei – nur zu ihrem besten – nicht davor zurückschreckt, ihnen konsequent Dinge vorzuenthalten, die er nicht gut für sie findet (siehe auch <a href="http://www.onlinepc.ch/index.cfm?page=104029&amp;artikel_id=22470" target="_blank">Debatte um Flash</a>).</p>
<p>Dort das Bild der Vernetzung alles Wissens, aus dem sich die Menschen frei bedienen können. “Kontrolle” im Sinne Jobs ist immer auch eine Reduktion von Optionen und damit auch ein Verlust von Freiheit. Aber viele Menschen vermissen sie nicht. Das ist okay.</p>
<h3>Jobs will nur Gutes</h3>
<p>Ich bin sicher, Jobs will nur Gutes. Er ist wohl – ebenso wie Schirrmacher – davon überzeugt, dass Reduktion und Kontrolle besser sind für &#8220;den Menschen&#8221;. Er hat Recht damit &#8211; zumindest wenn man &#8220;den&#8221; mit &#8220;manche&#8221; (vielleicht sogar &#8220;viele) ersetzt. Ich persönlich glaube an das &#8220;Prinzip Google&#8221;. Nicht das der Datenkrake &#8211; das ist noch einmal eine ganz andere Debatte. Ich meine hier das &#8220;Vernetzen&#8221;: Das vernetzen von Informationen. Das Vernetzen von Menschen. Den Austausch. Den Dialog. &#8220;Wissen&#8221; ist definiert als die &#8220;Vernetzung von Informationen&#8221;. Je besser wir (als Menschen) vernetzen, desto größer werden wir. Ich halte das für die Evolution des Menschen. Da kommt mir sogar der Gedanke zu sagen &#8220;Die höchste Form der Vernetzung ist Gott&#8221;. Das ist aber keine unproblematische Aussage.</p>
<p>Und ja, das macht Arbeit. Vernetzen ist anstrengend. Vernetzen ist Training. Vernetzen ist Veränderung und ständige Anpassung. Ich persönlich nehme gerne etwas mehr Aufwand in Kauf für ein Maximum an Optionen &#8211; und Weiterentwicklung. Und idealerweise wird es doch nur eine Kampf zwischen Unternehmen, und kein Kampf zwischen Kulturen. Schon immer sind Menschen in unterschiedlicher Geschwindigkeit vorangeschritten. Wer für Reduktion eintritt, läuft (möglicherweise?) Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Wer immer rennt, läuft Gefahr &#8220;eine Macke im Kopf&#8221; zu bekommen. Auf dass wir Lösungen finden, dass sich beide Entwürfe maximal bereichern. Das gefährlichste dabei ist jedenfalls jede Form von Radikalität. Ich jedenfalls freue mich auch das iPad <img src='http://blog.talkabout.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
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